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Oberösterreich

Donaupegel sinkt in Oberösterreich, Aufräumarbeiten gestartet

OBERÖSTERREICH. Der Machland-Damm in Grein hat gehalten, aber die Gefahr ist noch nicht gebannt. Während in Oberösterreich die Aufräumarbeiten starten, sind niederösterreichische Gemeinden an der Donau gefährdet. Wir berichten weiter im Liveticker.

Schicken Sie uns auch Ihr Hochwasser-Foto an online@nachrichten.at

Info: Die Oberösterreichischen Nachrichten haben, wie beim letzten großen Hochwasser im Jahr 2002, ein Spendenkonto für Opfer eingerichtet. Die Hilfsgelder daraus werden in Koordination mit dem Katastrophenfonds des Landes ausbezahlt.

Die Kontodaten:
Sparkasse Oberösterreich
Empfänger: OÖN-Hochwasserhilfe

Kontonummer 00000-005000, BLZ 20320
IBAN: AT022032000000005000, BIC: ASPKAT2LXXX
K
ennwort lautet: „OÖN-Hochwasserhilfe“.

Auf der Homepage des Landes Oberösterreich werden unter www.land-oberoesterreich.gv.at/hydro regelmäßig Hochwasserberichte veröffentlicht. 

Die aktuellen Verkehrsmeldungen vom Liferadio finden Sie hier

Die aktuellen Pegelstände in Oberösterreich finden Sie hier!

Die aktuelle Entwicklung und alle Messdaten finden Sie unter nachrichten.at/wetter oder auf der Website der ZAMG.

Liveticker jetzt aktualisieren

19:47 Uhr: Als eine Folge der Hochwasser-Katastrophe steht in den kommenden Wochen eine wahrhaftige Gelsenplage ins Haus. Weitere Infos finden Sie hier.

19:06 Uhr: In Ebensee liegt das Schwergewicht auf den Aufräumarbeiten: Entfernen von Treibgut am Traunseeufer und in privaten Anlagen und Waschen der Straßen. Ebenso begannen zahlreiche Heizöltanks aufzuschwimmen und Heizöl strömte aus den geborstenen Leitungen. Die freiwillige Feuerwehr-Ebensee bindet diesen Ölfilm und sechs private Saug- und Sprühwägen pumpen diesen schließlich ab.
Zur Kontrolle des Grundwassers ist der Landeshydrologe vor Ort, weiters werden sämtliche Dämme und abrutschgefährdeten Hänge kontrolliert.

Foto: FF Ebensee

17:44 Uhr: Die Pegelstände sind weiter fallend. Schärding lag gegen 16.00 Uhr bei 4,51 Metern, Linz bei 7,26, Mauthausen bei 7,24 und Grein bei 13,48 Metern.

17:41 Uhr: Die Zahl der Ehrenamtlichen, die Nachbarschaftshilfe leisteten, war, so das Land in einer Aussendung, gar nicht zu erfassen. Beim Roten Kreuz arbeiteten am Nachmittag rund 780 Personen im Rettungs- bzw. Katastrophenhilfsdienst und weitere 75 in der Krisenintervention. 2.000 Kräfte waren in Bereitschaft. Etwa 160 Menschen halfen über "Team Österreich", diese Zahl sollte sich in den kommenden Tagen auf circa 850 erhöhen.

350 Mann des Bundesheeres waren in Schärding im Einsatz, 100 im Raum Eferding/Alkoven, weitere 250 Kräfte in Ottensheim und Goldwörth, das es besonders arg getroffen hat. Die Hubschrauber, die in den vergangenen Tagen zahlreiche Menschenrettung ermöglicht hatten, waren noch weiter abrufbereit.

17:38 Uhr: Die Feuerwehren Oberösterreichs standen neuerlich in großer Zahl im Einsatz. 220 Feuerwehren arbeiteten mit 2.700 Kräften auf Hochtouren an der Beseitigung der Schäden.

17:22 Uhr: Der Allgemeinmediziner Gunnesch Wolfang warnt vor der Schlammmasse an der Urfahraner Donaulände.Wie aktuell zu sehen, spielen Kinder in der Schlammmasse, die Schadstoffe, Ölrückstände und anderes enthält. Eltern erlauben ihren Kindern in der Schlammmasse zu spielen und filmen sie dabei.

Foto: Wolfgang Gunnesch

16:24 Uhr: Die B127 ist zwischen Puchenau und Linz weiterhin unpassierbar. Der Verkehr wird über Pöstlingberg - Grammastetten - Walding umgeleitet. Vor der Ortseinfahrt von Grammastetten bildete sich bereits ein kilometerlanger Stau.

15:55 Uhr: Das Faber-Castell Zweigwerk Engelhartszell im Bezirk Schärding in Oberösterreich steht unter Wasser. 40 Mitarbeiter, Feuerwehr und freiwillige Helfer sind im Einsatz, um die Wassermassen zurückzudrängen sowie Maschinen, Rohstoffe und Formenteile in Sicherheit zu bringen. Die Aufräum- und Sanierungsarbeiten dürften Monate dauern, die Schadenshöhe sei noch nicht absehbar.

15:42 Uhr: Die B 131 zwischen Ottensheim und Feldkirchen ist seit 15 Uhr wieder durchgehend befahrbar.

15:39 Uhr: Sowohl die B3 als auch die Pleschinger Landesstraße im Bereich Steyregg und Pulgarn bleibt bis auf weiteres gesperrt. Linz ist vom unteren Mühlviertel über Steyregg nicht erreichbar. Ebenso ist bei der Steyregger Donaubrücke die Abfahrt Richtung Perg gesperrt. Für Bewohner von Steyregg gilt nach wie vor die Umleitung über den Pfenningberg.

15:35 Uhr: In Niederösterreich hat das Land mit dem AMS eine Helferaktion gestartet: Arbeitslose können sich beim AMS melden und in den vom Hochwasser betroffenen Gemeinden helfen. Dafür bekommen Sie 1700 Euro brutto Monatslohn, aliquot nach Arbeitstagen.

15:21 Uhr: Die Linz AG stellt Hochwasseropfern gratis Container für Sperrmüll zur Verfügung. Private melden ihren Bedarf bitte unter der Telefonnummer 0732/3400-6808 und Firmen unter 0732/3400-6809 an. Die Servicetelefone sind ab Donnerstag (6. Juni) und nächste Woche von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 7 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 7 bis 13 Uhr besetzt.

15:12 Uhr: Der ORF tauscht am Donnerstag um 21.15 Uhr die Sendung "Am Schauplatz - Gericht" mit der Reportage "Nachgefragt - ausgesiedelt". In der Schauplatz-Reportage geht es um das oberösterreichische Eizendorf, das 2002 vom "Jahrhunderthochwasser" großteils zerstört wurde und danach Überflutungsraum für die Donauauen werden sollte. Alle Einwohner sollten wegziehen. Weil sie zusammenbleiben wollten, planten sie, einen Hügel zu roden und in Parzellen zu teilen. Doch die Landesregierung stellte sich quer. Das ORF-Schauplatz-Team Heidi Lackner, Martin Steiner und Kameramann Michael Svec haben die Aussiedler elf Jahre lang immer wieder besucht und aktuell dokumentiert, wie die Geschichte für sie ausgegangen ist. Eines steht seit ein paar Tagen fest: Das "alte" Eizendorf wäre vergangene Woche wieder überflutet worden und Nachbarorte, die sich gegen das "Aussiedeln" entschieden haben, stehen wieder unter Wasser.

15:03 Uhr: In der Region Eferding stehen heute 68 Mann von elf Feuerwehren des Bezirkes Wels-Land freiwillig und großteils unter Opferung eines Urlaubstages im Einsatz.

15:01 Uhr: Der auf einer Länge von 800 Meter völlig durchweichte Damm in Theiß nahe Krems erhält eine "zweite Verteidigungslinie". Noch am Mittwoch werden Betonleitwände und Hochwasserschutz-Elemente aus Kunststoff aufgestellt. Evakuierungen sind trotzdem vorbereitet worden, weil nicht sicher ist, ob der Damm noch Tage hält, bis sich der Donaupegel wieder gesenkt hat, sagte Feuerwehrsprecher Franz Resperger. 2000 Menschen leben in dem betroffenen Gebiet.

14: 54 Uhr: Nach den Unwettern der vergangenen Tage bessert sich die Lage am ÖBB Schienennetz allmählich. Die wichtige Tauerntrasse ist wieder frei. Verkehrsbehinderungen der Postbus-Linien sind nach Bundesland sortiert abrufbar.

14:49 Uhr: Experten raten: Solange noch Wasser in den überfluteten Häusern steht, ist das Ausmaß des Schadens und die künftige Standsicherheit nicht wirklich erkennbar. Überflutete Gebäude sollten nach Rückgang des Hochwassers, aber auch noch mehrere Monate danach auf Schäden beobachtet werden, die möglicherweise auf Ausschwemmungen von Feinteilen aus dem Baugrund oder eine Unterspülung des Fundamentes hinweisen können.

14:35 Uhr: Sieben von neun Donaukraftwerken sowie das Grenzkraftwerk Jochenstein sind wegen des Hochwassers derzeit abgestellt, die Wehre sind geöffnet, um das Wasser aus den Stauräumen abzuführen - dennoch sei die Stromversorgung gesichert, versicherte der Verbund.

14:23 Uhr: Das muss jetzt einmal lautstark gesagt werden: Egal, ob freiwillig oder professionell - ein großes Dankeschön an alle, die geholfen haben und immer noch helfen!

Foto: Kollinger

14:16 Uhr: Mettensdorf, Gemeinde Baumgartenberg: Die Ortschaft, die nur durch einen HQ-30-Damm geschützt ist, wurde im Verlauf des Montags von der Donau geflutet. Derzeit sinkt der Wasserspiegel um 10 cm pro Stunde.

Foto: Leitner

Foto: Leitner

14:10 Uhr: In Saxen werden seit den frühen Morgenstunden undichte Stellen des Machland-Damms mit Schotter stabilisiert. Laut Geologen ist der Damm selbst mittlerweile Stabil, nachdem um 6:00 Uhr noch ein Aufbrechen des Damms befürchtet worden war. „Das war die gefährlichste Situation, die wir in den vergangenen Tagen zu meistern hatten“, sagt Bezirkshauptmann Werner Kreisl. Das Gebiet um diesen Damm-Abschnitt wurde aufgrund der Gefahrenlage zur Sperrzone erklärt. Der Damm wird laufend beobachtet – ein geologisches Gutachten, das bis zum Abend vorliegen wird, soll dann Entscheidungsgrundlagen für die weitere Vorgangsweise liefern.

Foto: Leitner

14:01 Uhr: Extra für die Opfer der Hochwasserkatastrophe hat das Altstoffsammelzentrum Walding eigene Öffnungszeiten eingerichtet. Vor allem Holz, aber natürlich auch Elektrogeräte, Teppiche und Möbel werden hier von den Betroffenen schon angeliefert.

Foto: Schiesser

13:59 Uhr: Die nachrichten.at-Redaktion fand diese neu eingerichtete Internetseite von Liwest erwähnenswert: Unter auskunft.liwest.at kann man sich über mögliche Ausfälle im Linzer Großraum informieren.

13:51 Uhr: Die Linzer Donaulände ist kaum wiederzuerkennen: Aufräumarbeiten beim Ars Electronica Center. Werner Hudelist schickte uns diese beeindruckenden Bilder:

13:42 Uhr: Die Regierung hat zwar die Aufstockung des Katastrophenfonds angekündigt, für die Betroffenen bleiben jedoch die regionalen Behörden erste Anlaufstelle. Zuständig für Katastrophenhilfe sind nämlich die Länder, die dabei vom Katastrophenfonds des Bundes unterstützt werden.

13:31 Uhr: Höherliegende Häuser in Ebensee haben weiterhin keine Trinkwasserversorgung. Die Hauptwasserleitung ist geplatzt und der Druck zum Hinaufpumpen reicht nicht mehr aus. Im Ortsteil Langwies darf das Wasser wegen Verunreinigung nicht mehr verwendet werden. Im Bereich der Ostseite des Wimmersbergs drohen Hangrutschungen. Es sind 150 Mann der Feuerwehr und viele Freiwillige im Einsatz.

13:14 Uhr: In Goldwörth laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren - die Kirche wird geschrubbt und gefegt:

(Foto: Lauber)

13:07 Uhr: In Ebensee (Bezirk Gmunden) stehen noch immer zehn Häuser unter Wasser, 14 Personen bleiben weiterhin evakuiert. Sorgen bereitet den Einsatzkräften Heizöl, das aus vielen Anlagen ausgetreten ist. Die betroffenen Häuser in den Ortsteilen Rindbach und Seewinkel dürften noch mindestens eineinhalb Wochen nicht betretbar sein, sagte Sebastian Heissl von der Feuerwehr Ebensee.

12:57 Uhr: "Wolkenschwärme" von Gelsen: Als eine Folge der Katastrophe steht in den kommenden Wochen eine wahrhaftige Gelsenplage ins Haus. Das prognostiziert der Ökologe Bernhard Seidel.

12:44 Uhr: Aufräumarbeiten in Linz: Die Helfer werden noch Tage damit beschäftigt sein, die unglaublichen Massen an Schlamm und Dreck von den Straßen zu beseitigen. Danke Daniela Rabeder für das Foto!

12:36 Uhr: Einsatzkräfte haben im Moment vor allem mit der Instandsetzung von Kanälen und der Stromversorgung zu tun, das sagt Katastrophenschutzlandesrat Max Hiegelsberger. Schaulustige machen den Helfern aber nach wie vor zu schaffen: "Die Zuseher behindern uns mehr, als sie uns nützen!"

12:33 Uhr: In Oberösterreich kehrt nun langsam Normalität ein: Betroffene Landwirte und Firmen führen Tiere und Maschinen in die Betriebe zurück.

12:23 Uhr: Für hilfsbereite Ottensheimer, die Betroffene bei den Aufräumarbeiten unterstützen wollen und auch für Betroffe selber wurde eine Nr. eingerichtet: 0676 5564382. Zur Hochwasserhilfe Ottensheim auf Facebook.

Video: Ottensheim versank in den Fluten

12:11 Uhr: Pressekonferenz zur aktuellen Hochwassersituation in Oberösterreich: Josef Pühringer: "Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen." Er sieht nun "wieder Land" und gibt in seiner Funktion als Finanzreferent vorläufig zehn Millionen Euro aus dem Katastrophenfonds frei.

(Foto: LPD OÖ/Guttmann)

Die Gesamtschadenshöhe wird wegen der umfangreichen Schutzmaßnahmen niedriger ausfallen als 2002 - wenn keine zweite oder sogar dritte Welle kommt. Die aktuellen Wassermassen hätten deutlich mehr landwirtschaftliche Kulturen getroffen als damals, so Pühringer. Allein im Bezirk Eferding seien 80 Prozent der Gemüseernte vernichtet worden.

11:56 Uhr: Bundesbediensteten, die für Freiwilligenorganisationen im Hochwassereinsatz tätig sind, bekommen Sonderurlaub, kündigt Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek an. Dieser Sonderurlaub könne mehrere Tage und sogar Wochen für die Hilfstätigkeiten beansprucht werden - Gehalt wird weiterhin bezahlt.

11:49 Uhr:  Auch die LJ Oberösterreich beteiligt sich an der Aufräumaktion. Über 150 LJ-Mitglieder haben sich nach einem ersten Aufruf bereits gemeldet, um in den nächsten Tagen beim Aufräumen mitzuhelfen. Jugendgruppen die sich an der Aktion beteiligen wollen, können sich unter www.ooelandjugend.at anmelden.

11:41 Uhr: Aufräumarbeiten in Urfahr und Umgebung: 200 Bundesheer-Soldaten und acht Feuerwehrzüge aus benachbarten Gemeinden werden den ganzen Nachmittag über versuchen, die gröbsten Schäden zu beseitigen. Freiwillige Helfer sollen sich telefonisch bei der Rot Kreuz Dienststelle Walding unter der Nr. 07234/82 244 melden. Danach werden sie nach Bedarf abgerufen.

Es wird ausdrücklich darum gebeten, nicht einfach in die betroffenen Gebiete zu fahren um zu helfen, sondern sich vorher telefonisch zu melden!

11:35 Uhr: Bezüglich der Trinkwasserqualität in Linz und Umgebung kann derzeit noch keine genaue Auskunft gegeben werden, so die Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung. Kinder sollten im Moment besser Mineralwasser trinken, bis endgültig Entwarnung gegeben wird. Grundsätzlich empfielt der Amtsarzt, Leitungswasser zur Sicherheit abzukochen, um jedes Risiko auszuschließen.

11:31 Uhr: Wegen zahlreicher schaulustiger Bootsfahrer hat die Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck ein Schifffahrtsverbot für den gesamten Attersee verhängt. Immer wieder hätten neugierige Zuseher in privaten Motorbooten die Einsatzkräfte behindert. Auch die Linienschifffahrt ist derzeit eingestellt. Der Linienverkehr ist wegen des Treibguts im See eingestellt worden, so die BH. Das Schifffahrtsverbot gilt voraussichtlich bis 11. Juni.

11:24 Uhr: In Schärding laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. Der Pegel hat schon fast wieder Normalstand erreicht. 700 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Bundesheer sind damit beschäftigt, die Schäden nach den Überflutungen zu beseitigen. In einigen Stadtteilen könne die Infrastruktur bis zum Abend wieder weitgehend hergestellt werden, so  Michael Hutterer von der Feuerwehr Schärding. In manchen Gebieten, wie etwa der Innenstadt und der Altstadt, werde es noch Tage dauern, bis alles aufgearbeitet sei. Bemerkenswert sei die Nachbarschaftshilfe. Hunderte Freiwillige seien Tag und Nacht im Einsatz, um Nachbarn und Freunden bei den Aufräumarbeiten zu helfen.

11:19 Uhr: Der Damm bei Theiß nahe Krems wird die Helfer wohl noch Tage beschäftigen. 300 Mann von Feuerwehr und Bundesheer stehen im Einsatz, um das Schutzbauwerk zu sichern. Der Erddamm ist völlig aufgeweicht, so Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando. Das Problem ist insbesondere der anhaltend hohe Wasserstand der Donau, der Damm wird dadurch weiter durchtränkt.

11:11 Uhr: Landesrat Rudi Anschober lässt in einer Aussendung verlautbaren, dass "nach der Fertigstellung und Bewährung des Schutzes von Linz und des Machlanddammes als nächste Schutzprojekte an der Donau die St. Georgener Bucht sowie Enns-Enghagen geplant" sind.

11:07 Uhr: Die Einsatzkräfte in den stark betroffenen Gebieten gelangen immer mehr an und über ihre Grenzen. Schon in den vergangenen Tagen haben sich Feuerwehrleute in nicht betroffenen Gebieten bereitgehalten, mittlerweile treffen hier in Goldwörth immer mehr Feuerwehren ein, um ihre Kameraden zu unterstützen und zu entlasten. Wie die FF Bernhardschlag (Gemeinde Vorderweissenbach) und die FF Aigen im Mühlkreis, die gerade auf dem Weg ist. Renate Schiesser hat uns ein Foto geschickt:

Im Schaukasten der Feuerwehr vor dem Gemeindeamt Goldwörth. Auch wenn sie jetzt nicht gegen Flammen, sondern das Wasser und den Schlamm kämpfen: Die Feuerwehrleute können jetzt jede Hilfe brauchen. Danke Renate Schiesser!

11:01 Uhr: Aktuelle Verkehrssituation in Österreich:

Zahlreiche Hauptverbindungen, darunter die B3 auf einer Länge von 85 Kilometern, sind heute noch immer gesperrt, so der ÖAMTC. Im Westensind die meisten Hauptverbindungen - wenn auch teils mit Behinderungen - wieder befahrbar. Das große Deutsche Eck (A93 - A8 -A1) ist im Bereich des Chiemsees weiterhin gesperrt, zwischen München und Innsbruck kann man wieder ungehindert fahren.

Die Nibelungen Straße (B130) ist zwischen Passau und Schlögen gesperrt, die B3 ist an mehreren Stellen unterbrochen, insgesamt ist die Donau Straße auf einer Länge von 85 Kilometern nicht befahrbar. Mit Ausnahme der Donaubrücke Grein sind die Donauquerungen Mittwochvormittags geöffnet. An den Ufern wurde der Verkehr teils lokal umgeleitet. Die B25 in Ybbs, B1 und B33 bei Melk oder die B35 bei Krems bleiben für den Verkehr weiterhin unpassierbar.

10:55 Uhr: In Passau gibt es mit sinkenden Hochwasser-Ständen für die meisten Bewohner wieder Trinkwasser. Für 90 Prozent der Haushalte haben die Stadtwerke die Trinkwasserversorgung wieder aktiviert. Im Lauf des Tages sollen die restlichen Haushalte folgen.

10:51 Uhr: Der Pegel der Donau ist bereits auf 7.50 Meter abgesunken (Stand 10.30 Uhr).

10:40 Uhr: Die Linzer Eisenbahnbrücke ist ab sofort wieder für den Verkehr freigegeben. Die evakuierten Häuser an der Verlängerten Kirchengasse sowie an der Wildbergstraße sind für die BewohnerInnen freigegeben worden. Die Aufräumarbeiten durch die Straßenmeistereien laufen auf Hochtouren, die Feuerwehr der Stadt Linz steht im Volleinsatz.

10:34 Uhr: Umweltminister Niki Berlakovich betont, dass seit der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2002 entscheidende Verbesserungen im Bereich Hochwasserschutz und Naturgefahrenmanagement gelungen sind: "Die Erfahrung aus vergangenen Naturkatastrophen zeigt, dass die beste technische Verbauung ihre Grenzen hat. Mein Ziel bleibt jedoch der maximale Schutz für die Bevölkerung. Insgesamt wurden in den letzten zehn Jahren 1,8 Milliarden Euro in den Schutz vor Naturgefahren investiert. Dieses Geld ist gut und an den richtigen Stellen eingesetzt".

10:28 Uhr: In diesen Minuten werden Bundesheer-Soldaten nach Ottensheim entsandt um bei den Aufräumarbeiten zu helfen.

10:19 Uhr: Viele Hochwasseropfer haben all ihre Besitztümer verloren, damit ist nicht leicht umzugehen: Der psychosoziale Notdienst von pro mente OÖ, unter der Leitung von Monika Czamler, richtet deshalb in den nächsten Stunden psychosoziale Nachsorgezentren in den Bezirken Perg, Schärding und Urfahr Umgebung ein. Betroffene können sich direkt, aber auch telefonisch an diese Einrichtungen vor Ort wenden:

Nachsorgezentrum Schärding: Rotes Kreuz Bezirksstelle Schärding, +43664/144 16 00

Nachsorgezentrum Perg: Rotes Kreuz Bezirksstelle Schärding, +43664/144 16 01

10:11 Uhr: Einen Kajakfahrer, der die komplett überfluteten Gebiete rund um Hagenau, Ottensheim und Goldwörth abfährt und mit einer Helmkamera filmt, zeigt dieses Video:

10:05 Uhr: In Saxen ist die Situation nach wie vor kritisch: Es werden Tonnen um Tonnen Schotter angeliefert, um den Damm zu verteidigen, der immer wieder bricht. „Um 5 Uhr früh war zu befürchten, dass wir den Damm dort verlieren. Jetzt haben wir eine 50:50-Chance“, sagt Bezirkshauptmann Werner Kreisl. Derzeit ist eine Überflutungshöhe von drei Metern zu verzeichnen. Die gestrige Entscheidung, die Ortschaft Saxendorf zu räumen, habe sich als goldrichtig erwiesen, so Kreisl.

9:58 Uhr: Der Donaupegel in Grein ist bereits unter 14 Meter gefallen und ist somit nicht mehr im kritischen Bereich, der Höchststand Dienstagnachmittag war 14,65 Meter.

9:53 Uhr: Im Osten des Mühlviertels (St. Nikola, Sarmingstein) ist jetzt gerade der Höhepunkt der Flut – einige Häuser sind bereits überflutet. Der Pegelstand ist höher als beim Hochwasser 2002.

9:49 Uhr: In Abwinden und Langenstein beginnen bereits die Aufräumarbeiten. Im Machland selbst ist der Wasserstand noch zu hoch, um ans Aufräumen zu denken. Fühestens am Freitag wird es soweit sein, je nachdem, wie rasch der Wasserpegel sinkt, schildert der Mühlviertler Redaktionsleiter Bernhard Leitner die aktuelle Situation.

9:46 Uhr:  Für alle, die bei den Aufräumarbeiten helfen möchten: Im Internet gibt es nun eine Liste, auf der man nachschauen kann, in welchen Gebieten Hilfe dringend nötig ist und wo die Aufräumarbeiten bereits abgeschlossen sind. Sie wird laufend aktualisiert.

Die aktuelle Liste als PDF:


Hochwasserhilfe Liste
PDF Datei (90.39 KBytes.)

9:31 Uhr: Wann entlang der Donau, wo vor allem die Bezirke Grein, Urfahr-Umgebung und Eferding betroffen sind, mit Aufräumarbeiten begonnen werden kann, ist noch nicht klar. Erst müsse das Wasser zurückgehen, sagten die Einsatzkräfte. Wie schnell das gehe, könne man nicht genau sagen. "Es heißt abwarten", so die Einsatzleitung des Landesfeuerwehrkommandos.

9:15 Uhr: Die B127 ist weiterhin gesperrt. Die Umleitung beginnt in Gerling bei der Abzweigung Herzogsdorf, berichtet OÖN-Redakteurin Renate Schiesser und hat uns dieses Bild geschickt:

9:07 Uhr: In Ebensee sind am Dienstag Öltanks in unmittelbarer Nähe zum Traunsee geborsten. Die Feuerwehr versucht, das Öl abzusaugen, solange der Wasserspiegel noch hoch ist. Wenn der Pegel sinkt, droht das Öl im Boden zu versickern. Dann müsste das betroffene Erdreich abgegraben werden, was die Arbeiten erheblich erschweren würde, sagt Kommandant Christoph Pilz im Gespräch mit nachrichten.at. Die Absaugungsarbeiten verlaufen gut, ein Eindringen von Öl in das Grundwasser konnte bislang verhindert werden.

9:05 Uhr: Unternehmen im Bezirk Gmunden, die vom Hochwasser schwer betroffen sind, bekommen von der Wirtschaftskammer Gmunden Hilfe und Unterstützung per Telefon 05-90909-5250 und natürlich auch finanziell über den Katastrophenfonds des Landes.

9:03 Uhr: In der Stadtgemeinde Grein sei es noch „zu früh“ für eine Entwarnung, sagt Bürgermeister Manfred Michlmayr. Noch am Dienstag hätte an einer Stelle des 2011 fertiggestellten Hochwasserschutzes nur noch ein Zentimeter gefehlt, dann wäre Grein unter Wasser gestanden. Für den Notfall wäre die Gemeinde aber gerüstet, sagt Michlmayr. „Mehrere hundert Einsatzkräfte von Polizei, Rettung und Feuerwehr stehen uns zur Verfügung.“

9:00 Uhr: Die Feuerwehr kämpft gegen Alturfahraner Druck-Grundwasser:

8:56 Uhr: Dieses Video zeigt die aktuelle Situation am Linzer Hafen:

8:53 Uhr: Der Donaupegel in Linz ist mittlerweile auf 7,60 Meter gesunken (Stand: 8 Uhr). Bereits seit gestern Abend sind die Straßenmeistereien durchgehend mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Sie konzentrieren sich auf den Bereich Obere Donaulände, auch beim Urfahraner Jahrmarktgelände wurde schon begonnen.

8:49 Uhr: Resumè der vergangenen Tage: Es waren insgesamt 26.000 Feuerwehrleute im gesamten Bundesland im Einsatz. Mehr als 220 Menschen und 2.600 Tiere wurden aus dem Hochwasser gerettet, über 500 Personen aus ihren Häusern evakuiert.

8:43 Uhr: Die Aufräumarbeiten sind in ganz Oberösterreich in Gange. Diese Bilder stammen aus Aschach:

8:27 Uhr: Der Damm entlang des Kremsflusses bei Theiß (Bezirk Krems) ist durch einen sogenannten hydraulischen Grundbruch stark gefährdet. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Schutzwerk "versetzt wird und bricht", so die Kremser Feuerwehr.

8:15 Uhr:  Während im Innviertel und im Salzkammergut bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen wurden, steht entlang der Donau das Wasser dafür noch zu hoch, so die Feuerwehr.

8:01 Uhr: Auch die Verkehrssituation in den Städten normalisiert sich langsam: Seit einigen Minuten ist der Linzer Römerbergtunnel wieder für den Verkehr geöffnet, berichtet Online-Redakteur Carsten Hebestreit.

7:43 Uhr: Attnang-Puchheim ist mit einem blauen Auge davongekommen - nach dem Rückgang des Grundwassers im Bereich der Zeislau konnten alle überschwemmten Keller ausgepumpt werden. Die meisten Sandsäcke wurden wieder eingesammelt. Trotz fallen des Wasserpegels der Ager bleibt die Schutzwand noch einige Tage aufgebaut.

7:35 Uhr: In Gmunden geht das Wasser langsam zurück - Werner Radner hat uns aktuelle Bilder zukommen lassen. Danke dafür:

7:26 Uhr: 800 Soldaten werden heute in ganz Oberösterreich in den Krisengebieten vor Ort sein.  Vorerst werden sie in Schärding, in den Bezirken Eferding und Perg sowie im Bereich Enns-Enghagen mithelfen. Auch in Ebensee wurde bereits ein Assistenzeinsatz absolviert. Das Bundesheer übernehme Evakuierungen und Erkundungen aus der Luft und stelle Pioniererkundungstrupps am Boden, hieß es vom Landesmilitärkommando. Der Einsatz von Bodentruppen sei erst nach Rückgang des Hochwassers zur Wiederherstellung der Infrastruktur möglich.

7:19 Uhr: Die aktuellen Straßensperren:

B1 Wiener Straße: Linz - St. Pölten Zwischen AS A1 Asten-St. Florian und Strassenkreuzung Enns in beiden Richtungen Verkehrsbehinderung Zu und Abfahrten zur L1402 (Kristeiner Straße) wegen Überflutung der Unterführungen nicht möglich.

B3 Donau Straße: Linz - Krems an der Donau Zwischen Saxen und Landesgrenze Oberösterreich / Niederösterreich in beiden Richtungen gesperrt, Behinderungen durch Hochwasser

B3 Donau Straße: Linz - Krems an der Donau Zwischen Steyregg und Mauthausen in beiden Richtungen beide Fahrtrichtungen gesperrt, Behinderungen durch Hochwasser

B119 Greiner Straße: Grein - Amstetten Donaubrücke Grein in beiden Richtungen beide Fahrtrichtungen gesperrt, Behinderungen durch Hochwasser, die Situation dauert voraussichtlich längere Zeit an

B127 Rohrbacher Straße: Linz - Aigen Zwischen Linz/Strassenkreuzung Hagenstraße und Ottensheim in beiden Richtungen gesperrt, Behinderungen durch Hochwasser Sperre ab Tunnel in Ottensheim , Umleitung über Walding

B129 Eferdinger Straße: Eferding - Linz Zwischen Strassenkreuzung Wilhering und Linz/Strassenkreuzung Nibelungenbrücke in beiden Richtungen gesperrt, Behinderungen durch Hochwasser

B129 Stadtgebiet Linz, Eferdinger Straße Strassenkreuzung Römerberg Tunnel in beiden Richtungen beide Fahrtrichtungen gesperrt, Behinderungen durch Hochwasser, die Situation dauert voraussichtlich längere Zeit an

B130 Nibelungen Straße: Passau - Eferding Zwischen Staatsgrenze Passau und Wesenufer in beiden Richtungen gesperrt, Behinderungen durch Hochwasser

B131 Aschacher Straße: Ottensheim - Hartkirchen Zwischen Ottensheim und Bad Mühllacken in beiden Richtungen Behinderungen durch Hochwasser, gesperrt

B151 Attersee Straße: Mondsee - Timelkam Zwischen Loibichl und Unterach in beiden Richtungen gesperrt, Behinderungen durch Erdrutsch

B151 Attersee Straße: Timelkam - Mondsee Zwischen

Seewalchen und Attersee in beiden Richtungen gesperrt, Behinderungen durch Hochwasser

B154 Mondsee Straße: St. Gilgen Richtung Straßwalchen Mondsee gesperrt Kreisverkehr in Mondsee gesperrt.

L1325 Mollner Bezirksstraße Molln - Breitenau L-1325 Mollner Bezirksstraße in beiden Richtungen beide Fahrtrichtungen gesperrt, Behinderungen durch Erdrutsch, eine Umleitung ist eingerichtet für Lkw ist keine Umleitung eingerichtet

Stadtgebiet Feldkirchen, L1506 Goldwörther Landesstraße Goldwörth - Feldkirchen L1506 Goldwörther Landesstraße in beiden Richtungen beide Fahrtrichtungen gesperrt

L501 Weilhart Landesstraße: Braunau - Oberndorf Zwischen Strassenkreuzung Duttendorf und Landesgrenze Oberösterreich / Salzburg in beiden Richtungen Behinderungen durch Erdrutsch, beide Fahrtrichtungen gesperrt, eine Umleitung ist eingerichtet Die Umfahrungsstraße ist in Ach-Hochburg zwischen der alten Brücke und der neuen Brücke gesperrt.

L569 Pleschinger Landesstraße: Linz-Dornach Richtung Langenstein Zwischen Strassenkreuzung Steyregg und Luftenberg Es ist nur ein Fahrstreifen frei Einbahnregelung Richtung Linz

L1541 Rannariedler Straße: Zwischen Neustift und Niederranna in beiden Richtungen gesperrt

Im Bereich Kirchheim beide Fahrtrichtungen gesperrt – Behinderungen durch Erdrutsch B141, Bereich Au

L 1007 Ettenauer Landesstraße Ostermiething - Ettenau L 1007 Ettenauer Landesstraße in beiden Richtungen beide Fahrtrichtungen gesperrt, Behinderungen durch Hochwasser, die Situation dauert voraussichtlich längere Zeit an.

L1003 Hadermarkter Straße: Zwischen Ettenau und Sankt Radegund in beiden Richtungen gesperrt

L1035 Hackenbucher Straße: Zwischen Hackenbuch und Ibm in beiden Richtungen gesperrt

L1219 Brandstatter Straße: Zwischen Aschach an der Donau und Eferding in beiden Richtungen gesperrt, Behinderungen durch Hochwasser

L1296 Offensee Straße: Strassenkreuzung B145 gesperrt

L1304 Traunstein Straße: Zwischen Strassenkreuzung Klosterplatz und Lainaustraße (Ende der gesamten Straße) gesperrt, Behinderungen durch Hochwasser

L1415 Aisttal Straße: Zwischen Pfahnlmühle und Reichenstein in beiden Richtungen gesperrt, Behinderungen durch Hochwasser

L1416 Schacherberg Straße: Zwischen Strassenkreuzung L1457 Stranzberg und Strassenkreuzung

L1456 Schedlberg in beiden Richtungen gesperrt – Behinderungen durch Absenkung der Fahrbahn

L1419 Alllerheiligener Straße: Zwischen Strassenkreuzung L1424 Perger Straße und Strassenkreuzung

L1416 Schacherberger Straße: in beiden Richtungen gesperrt – Behinderungen durch Absenkung der Fahrbahn

L1423 Münzbacher Landesstraße: Zwischen Münzbach und Strassenkreuzung L1426 in beiden Richtungen gesperrt

L1425 Eizendorfer Straße: Zwischen Strassenkreuzung B3 und Baumgartenberg in beiden Richtungen gesperrt

L1427 Hüttinger Landesstraße: Zwischen Baumgartenberg und Mitterkirchen gesperrt, Behinderungen durch Hochwasser, der Umleitungsbeschilderung folgen

L1429 Saxener Straße: Zwischen Strassenkreuzung B3 und Saxen in beiden Richtungen gesperrt

L539 Thalgaustraße: Zwischen Strassenkreuzung B154 und Landesgrenze in beiden Richtungen Durchfahrt gesperrt für LKW über 3,5 t

L570 Machlandstrape: Zwischen Mitterkirchen und Baumgartenberg in beiden Richtungen gesperrt, Behinderungen durch Hochwasser

Mattighofen: Umleitung des Schwerverkehrs in beiden Richtungen Behinderungen durch Hochwasser  - Der Schwerverkehr nach Mattighofen aus Richtung Salzburg kommend muss großräumig über die B1 bzw B156 ausweichen.Stadtgebiet Gurten, Buch Landesstraße Buch Landesstraße in beiden Richtungen beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Situation dauert voraussichtlich längere Zeit an.

Ortschaftsbereich Mittermoos gesperrt

Stadtgebiet Gutau, L1472 Gutauer Straße Gutau - Pregarten Gutauer Straße in beiden Richtungen beide Fahrtrichtungen gesperrt, Behinderungen durch Hochwasser, die Situation dauert voraussichtlich längere Zeit an Fahrbahn stark unterspült u Teile der Fahrbahn zwischen Strkm 7,4 und 7,6 bereits weggebrochen.

Stadtgebiet Langenstein, Hauptstraße gesperrt – Behinderungen durch Hochwasser

Stadtgebiet Linz, Eisenbahnbrücke Eisenbahnbrücke in beiden Richtungen beide Fahrtrichtungen gesperrt, die Situation dauert voraussichtlich den ganzen Tag lang an Sperre aus Sicherheitsgründen nicht wegen des Hochwasserstandes!

Stadtgebiet Steyr, Blümelhuberstraße Blümelhuberstraße - Taborknoten Dauerbaustelle, Durchfahrt gesperrt für LKW über 3,5 Tonnen, Dauer: 03.04.2013 05:30 Uhr bis 07.06.2013 17:00 Uhr. Eine Umleitung ist eingerichtet. Vermeidung der Fahrten über die Blümelhuberstraße und großräumige Ausweichung über die Nordspange, der B 122a.

Alle aktuelle Verkehrslage und Straßensperren können Sie hier nachlesen.

7:09 Uhr: Eine positive Nachricht vom oberösterreichischen Hochwasser-Brennpunkt Grein: In den vergangenen Stunden ist der Pegelstand merklich leicht gesunken - auf zuletzt 14,29 Meter kurz vor 4.00 Uhr. Auch die Stände in Schärding, Linz und Mauthausen waren weiter rückläufig.

7:00 Uhr: Nahe Krems ist seit den frühen Morgenstunden der Kampf um den Erhalt eines Dammes im Gang gewesen. Das Schutzwerk bei Theiß war laut Feuerwehrsprecher Franz Resperger massiv unterspült. Eine Hundertschaft an Helfern rückte aus. Feuerwehren und das Bundesheer standen im Einsatz. Mit Tausenden Sandsäcken und Grädermaterial (Kleinschotter) wurde alles unternommen, um den etwa 800 Meter langen Damm abzudichten und damit zu halten.

Laut Resperger waren vier Ortschaften gefährdet. Den Bewohnern von Theiß, Altweidling, Schlickendorf und Donaudorf, Katastralgemeinden von Gedersdorf (Bezirk Krems), sei gegen 3.00 Uhr mitgeteilt worden, sich auf eine Evakuierung vorzubereiten. Es handle sich um mehr als 2.000 Menschen.

06:34 Uhr: Machland-Damm: Das Millionenprojekt hielt der Flut stand. In Grein an der Donau stand das Wasser wenige Zentimeter unterhalb der Dammkrone Manche Gemeinden warten lange auf Schutz. Sie fühlen sich im Stich gelassen.

„Wir haben schon 2002 eine ordentliche Portion abgekriegt. Diesmal ist es noch schlimmer“, sagt Karl Buchberger (SP), Bürgermeister der Gemeinde Luftenberg. 70 Häuser stehen unter Wasser. Schutzbauten gibt es keine. „Wir warten bis heute auf den Damm. Das geplante Projekt verzögerte sich. Mittel wurden gestrichen. Wir mussten umplanen und das brachte Verzögerung.“

Gemeinsam mit den Gemeinden Langenstein und St. Georgen/Gusen hat Luftenberg nach dem Hochwasser 2002 mit der Planung der Schutzbauten begonnen. Gebaut wurde bis heute nichts. Weil das Geld fehle. Umweltlandesrat Rudi Anschober zeigt Verständnis für die Wut und die Sorgen der Betroffenen: „Nach 2002 gab es eine Prioritätenliste. Wir haben im vergangenen Jahrzehnt so viele Bauten wie irgend möglich realisiert. Nach diesem Ereignis muss vieles überdacht werden. Es ist aber nicht zuletzt eine Frage des Geldes. Wenn wir mehr Mittel erhalten, könnten die Projekte schneller realisiert werden.“

Es scheitert aber nicht nur an den Finanzen. Oft verzögern auch die Grundeigentümer, die Besitz für Schutzbauten abgeben müssten, den Baubeginn. „Obertraun wäre heuer vieles erspart geblieben, wenn sich nicht ein einzelner Grundbesitzer so intensiv gewehrt hätte“, sagt Anschober.

Landeshauptmann Josef Pühringer weiß um die Problematik, sagt aber auch: „Wir wissen, dass wir nicht alle schützen können. Oft gibt es bauliche, technische oder Grundablöse-Barrieren.“ Den Einsatzkräften zollen hingegen alle Respekt. Pühringer: „Sie arbeiten ruhig, kompetent und sehr gut abgestimmt.“

Wohnen in der Gefahrenzone


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Hochwasser

14,65 Meter Pegelstand erreichte die Donau in Grein. Vereinzelt schwappte Wasser über den Damm.
14 Millionen Euro würde das Dammprojekt kosten, das etwa 1000 Menschen in Langenstein, Luftenberg und St.Georgen/Gusen vor dem Hochwasser geschützt hätte.
80 Prozent des Ortsgebietes von Obertraun standen unter Wasser. Hätte nicht ein einzelner Grundeigentümer jahrelang seine Zustimmung zu einem Rückhaltebecken verweigert, wäre die Katastrophe ausgeblieben.
9,33 Meter Pegelstand erreichte die Donau in Linz. Beim Hochwasser 2002 stieg der Pegel „nur“ auf 8,19 Meter.

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Artikel nachrichten.at/frazi/guk/kat 05. Juni 2013 - 00:05 Uhr
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