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Oberösterreich

Daniel Ebner: Bergretter, Pilot und „Mr. HeliDays“

Daniel Ebner brachte Europas größtes Hubschraubertreffen nach Gmunden.

Daniel Ebner Bild: (Stern & Hafferl)

Die weitverzweigte Familie Ebner ist in Gmunden wohlbekannt: echte „Untermstoaninger“ (so heißen hier die Leute, die in der Traunsteinstraße im frühmorgendlichen Schatten des „Wächters des Salzkammerguts“ aufwachen). Bernhard Ebner steht seit vielen Jahren als Chef der hiesigen Bergrettung vor, sein 34-jähriger Sohn Daniel ist ebenfalls Mitglied des Bergrettungsdienstes, des Weiteren ausgebildeter Berufs-Hubschrauberpilot und – deswegen ist er heute hier an dieser Stelle in den OÖN zu finden – Organisator des größten Hubschraubertreffens, das es in ganz Europa gibt: der HeliDays Austria.

Helikopter hätten bereits in seiner Kindheit eine große Faszination auf ihn ausgeübt, erzählt Daniel Ebner: „Das war durch die Bergrettung. Mein Vater und meine Onkel sind alle leidenschaftliche Bergretter, und dadurch wurde ich schon von klein auf mit dem Hubschrauber-Fieber angesteckt.“ Mit fünf Jahren sei er zum ersten Mal in so einem Schraubflügler gesessen. „Von da an hat mich nichts mehr weggebracht von einem Helikopter – wo immer auch einer aufgetaucht ist, war ich schon dabei.“

Die HeliDays, die am Wochenende zum achten Mal am Flachberg bei Gmunden stattfanden, begannen ebenfalls klein. „Zehn Hubschrauber waren damals, vor sieben Jahren, schon ein Höhepunkt“, erinnert sich Ebner an die Anfänge. „Das hat sich gesteigert auf 20, 30. Dann haben wir gedacht, wir hätten den Zenit erreicht, aber es wurden immer mehr Anmeldungen. 70 haben wir vom Bescheid her zugelassen. Heuer hatten wir 86 Nennungen. Aus sicherheitstechnischen Gründen mussten wir daher auch Absagen erteilen.“

Neben Daniel Ebner ist der pensionierte Bundesheer-Oberst Wolf-Dietrich Tesar Begründer und Organisator der HeliDays Austria, die auch heuer wieder von Abertausenden Besuchern geströmt wurden. Ebners Dank gilt vor allem seiner Familie und den Grundnachbarn am Flachberg: „Ohne deren Hilfe und Unterstützung ginge das alles nicht.“

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Artikel Gary Sperrer 12. September 2016 - 00:04 Uhr
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