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Oberösterreich

Claus Helmhart: „Eine gute Ergänzung zum Zivilberuf“

Oberstleutnant Claus Helmhart leitet große Übung des Miliz-Jägerbataillons.

Claus Helmhart

» Jedes Teamergebnis ist besser als das Einzelergebnis. Auch das lernt man bei der Arbeit als Soldat.« Claus Helmhart, der Chef des Milizverbandes Jägerbataillon Oberösterreich, schwört auf die Kameradschaft, die man beim Bundesheer lernen und leben kann. Bild: Milkdo. OÖ/Vzlt. Simader

Ich möchte in dem Moment helfen können, wo etwas passiert“, sagt Claus Helmhart. Und das, ist der Oberstleutnant der Miliz aus Haslach/Mühl überzeugt, lerne man als Soldat. In der kommenden Woche hat der 47-Jährige ausreichend Gelegenheit, als Kommandant des Jägerbataillons Oberösterreich, gemeinsam mit mehr als 400 Milizsoldaten im Team den Schutz kritischer Infrastruktur zu üben.

Was unter kritischer Infrastruktur zu verstehen ist, erklärt Helmhart: „Verkehrs- und Kommunikationseinrichtungen sowie Energieversorger. Also Kraftwerke, Umspannwerke, Raffinerien, Tunnel.“ Welche das für sein Bataillon künftig sein werden, wird derzeit im Verteidigungsministerium geklärt.

Für die Übung, die vom 20. bis 25. April dauert, ist es aber nicht relevant, welche speziellen regionalen Objekte später geschützt werden sollen. „Wir trainieren am Garnisonsübungsplatz Treffling diesen Schutz ganz allgemein, dazu in der Ramsau das Scharfschießen.“

Der 47-Jährige geht seinem Brotberuf in Wien nach – er ist in einer Leitungsfunktion in einer großen Versicherung für alle finanz- und versicherungsmathematischen Belange zuständig. „Meine Wurzeln zu Oberösterreich habe ich trotz Pendelns aber noch nie vergessen.“ Seine Liebe zum Soldaten(zweit)beruf entdeckte er schon während seines EF-Jahres (Einjährig freiwillig) beim damaligen Landwehrstammregiment 42 in Ebelsberg. Zwei Jahre Zeitsoldat folgten. Und auch während seines technischen Mathematikstudiums an der JKU in Linz riss das Band zum Heer nie. Helmhart absolvierte die Milizoffiziersausbildung. 2013 wurde er Kommandant des Jägerbataillons Oberösterreich.

An seinem Zweitberuf schätzt Helmhart vor allem die Kameradschaft: „Jedes Teamergebnis ist besser als das Einzelergebnis. Auch das lernt man bei der Arbeit als Soldat.“ Dazu komme, dass Soldatsein „eine gute Ergänzung zum Zivilberuf ist“, ist Helmhart überzeugt. „Man kann aus beiden Bereichen in den jeweils anderen viele positive Dinge mitnehmen.“

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Artikel Eike-Clemens Kullmann 18. April 2015 - 00:04 Uhr
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