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Oberösterreich

Cecilia Witzany: Frau mit Herz, Hirn und Temperament

Cecilia Witzany ist seit Dienstag neue Doyenne des konsularischen Korps OÖ.

Frau mit Herz, Hirn und Temperament

»In Oberösterreich sind viele meiner Träume in Erfüllung gegangen beziehungsweise übertroffen worden.« Cecilia Baldivieso de Witzany, Honorarkonsulin von Bolivien Bild: Land OÖ

Das Leben hat mich von Bolivien über die USA, Brasilien, Kanada, Spanien und Frankreich nach Oberösterreich geführt. Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss“, sagte Cecilia Baldivieso de Witzany anlässlicher ihrer Ernennung zur Doyenne des konsularischen Korps Oberösterreich im Linzer Landhaus. „Hier sind viele meiner Träume in Erfüllung gegangen beziehungsweise übertroffen worden.“ Die 52-jährige Altenbergerin ist seit Dienstag Chefin der Honorarkonsule des Landes.

Nach Oberösterreich kam die Tochter aus wohlhabendem bolivianischen Elternhaus vor 28 Jahren und landete in Gallneukirchen. „Schnee, Nebel, Kälte, das waren meine ersten Eindrücke.“ Schon ein Jahr später lernte sie im Linzer Lokal Märzenkeller ihren Ehemann Walter, langjähriger Radio-OÖ-Moderator, kennen und lieben.

Gemeinsam mit ihm hat sie die mittlerweile 20-jährige Tochter Isabella und noch ein weiteres „Baby“ namens „Alalay“, ein karitatives Projekt, das Straßenkindern in Bolivien eine Zukunft gibt. „Dank der Unterstützung vieler Oberösterreicher ist es uns gelungen, hunderte Schicksale von Kindern in Bolivien positiv zu verändern“, sagte sie.

Ihr großes Hobby ist neben Tanzen und Laufen auch das Reisen, letzteres hat sie zum Beruf gemacht. Die Mitarbeiterin eines Reisebüros organisiert und führt regelmäßig Touren durch Südamerika. In ihrem Herzen hat sich die Honorarkonsulin ihr feuriges Temperament bewahrt, davon kann auch Franz Dobusch ein Lied singen.

„Ich hatte die Ehre, auf einer dieser Reisen ihr Heimatland Bolivien kennen zu lernen, und wurde von Cecilia glatt in den Urwald in ihrem Heimatdorf verschleppt. Noch dazu auf dem Rücken eines Pferdes“, erinnert sich der Linzer Bürgermeister anlässlich Witzanys offizieller Amtseinführung. „Ich weiß noch, es gab Überschwemmungen, und mir war mulmig zumute. Cecilia tröstete mich mit den Worten: Es gebe hier eh nur Wasserschlangen.“

Ihre neue Aufgabe will sie mit „Hirn, Herz und Begeisterung“ erfüllen.

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Artikel bar/had 16. Januar 2013 - 00:04 Uhr
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