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Oberösterreich

Busunfall - Unbekannter Helfer ausgeforscht

Von nachrichten.at   06. Januar 2017 17:12 Uhr

Glätte: Schwerverletzte bei zwei Busunfällen
18 Urlauber aus Asien saßen im Bus, als der Chauffeur die Kontrolle verlor. (Fesl)

Die Polizei hat den "falschen Sanitäter", der am Mittwochnachmittag mit Blaulicht bei einem Busunfall vorgefahren war, in Salzburg ausgeforscht.

Es handelt sich um einen 54-Jährigen aus Salzburg. Er gab an, dass er über eine Verkehrsmeldung im Radio auf den Busunfall aufmerksam geworden war. Da er sich gerade in der Nähe befand und er über eine entsprechende Notfallausrüstung verfügt, beschloss er, zur Unfallstelle zu fahren, um zu helfen. Dort angekommen gab er eine mitgeführte Blaulicht-Drehleuchte auf sein Autodach und gelangte so zur Unfallstelle. Auch beim nahegelegenen Feuerwehrhaus, zu dem die Unfallopfer gebracht wurden, bot er seine Hilfe an. Anschließend ging er wieder zur Unfallstelle und wartete die Bergung des Reisebusses ab. Dabei gab er auch einem Fernsehsender ein Interview.

Der 54-Jährige besitzt eine Sanitätsausbildung vom Österreichischen Bundesheer und eine Krankenpflegeausbildung. Er wollte laut eigenen Angaben nur eventuell unversorgten Verletzten zu Hilfe kommen. Das von ihm verwendete Blaulicht wurde sichergestellt und es ergeht nach dem Notzeichengesetz eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft Wels.

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