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Oberösterreich

B309-Anschlussstelle Enns-West eröffnet

Groß gefeiert wurde die Verkehrsfreigabe der B 309 Steyrer Straße, die Anschlussstelle Enns-West als direkte Verbindung von der A1 nach zur Industriestadt Steyr.

Feierliche Verkehrsfreigabe Bild: Land Oberösterreich/Sieberer

In Rekordzeit von nur rund zwei Jahren wurde die 96,50 Millionen Euro teure Straße errichtet. "Diese Straße haben wir gemeinsam mit allen Beteiligten gebaut und unsere Informationsoffensive hat sich bezahlt gemacht. Dadurch konnten wir rasch die Bedenken einiger Bürger entkräften. Wir haben alle an einem Strang gezogen", freuen sich Landeshauptmann Josef Pühringer und Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl bei der Eröffnung am Samstag.

Mit der neuen zweistreifigen Straße ist der Lückenschluss in der Region endlich Realität. Ich freue mich für die Menschen und die Wirtschaft in der Region. Diese Straße bedeutet ein dickes Plus an Lebensqualität", sagte Hiesl.

Hochrechnungen für das Jahr 2017 prognostizierten rund 13.500 Kraftfahrzeuge pro 24 Stunden. Durch die neue Umfahrung können bis zu 65 Prozent des Verkehrs im Bereich Kronstorf auf die neue B 309 verlagert werden.

Mehr Sicherheit

Die Straßen in der Region würden auch um ein vielfaches sicherer. "Wir müssen Oberösterreichs Straßen Stück für Stück sicherer machen, denn jeder Unfall der auf unseren Straßen passiert, ist einer zu viel. Insbesondere auf der B 309 gab es in der Vergangenheit immer wieder schwere Unfälle. Vor allem in der Gemeinde Kronstorf gab es gefährliche Unfallhäufungsschwerpunkte", sagte Hiesl.

Tatsächlich wurden im Zeitraum zwischen 2005 und 2010 auf der B 309 exakt 169 Personen aufgrund eines Unfalles verletzt oder gar getötet. Die neue B 309 Steyrer Straße wird den Verkehr aus dem Einzugsgebiet Steyr von diesen neuralgischen Straßenabschnitten wegleiten. Dadurch sollen sich die Unfälle drastisch reduzieren. Auch aus Sicherheitsgründen wurde die gesamte B 309 als Autostraße verordnet, um den Langsamverkehr auszuschließen. "Trotzdem ist die B 309 kein Freifahrtsschein für Raser. Eine umsichtige und kontrollierte Fahrweise ist noch immer das beste Mittel der Unfallverhütung", mahnt Hiesl.
 

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Artikel nachrichten.at 24. Oktober 2010 - 08:48 Uhr
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