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Am Samstag wird in China Hallstatt eröffnet

Von Edmund Brandner, 01. Juni 2012, 00:04 Uhr
Morgen wird in China Hallstatt eröffnet
Bürgermeister Alexander Scheutz (3. v. re.) ist mit seiner Familie und Hallstätter Musikern in China.

HALLSTATT/GUANGZHOU. Seit Dienstag ist Hallstatts Bürgermeister Alexander Scheutz gemeinsam mit seiner Familie und fünf Musikanten aus der Welterbegemeinde in China unterwegs. Die Salzkammergütler wurden eingeladen, der Eröffnung der Hallstatt-Kopie in der chinesischen Provinz Boluo Xinan beizuwohnen.

Die Gastgeber machten es in den vergangenen Tagen aber spannend. „Es ist sehr geheimnisvoll“, sagt Bürgermeister Scheutz. Bis zum Freitag bekamen die Oberösterreicher die Luxusresidenz namens Hallstatt nicht zu sehen. Stattdessen wurden Bürgermeister Scheutz, seine Ehefrau Susanne und Sohn Simon auf eine Rundreise durch die Provinz eingeladen. „Unsere Gastgeber sind sehr freundlich und wirklich um uns bemüht“, sagt Scheutz. „Gestern waren wir in Guangzhou, der Provinzhauptstadt, heute fahren wir nach Shenzhen.“

In Guangzhou besichtigten die Hallstätter den Canton-Tower, mit 600 Metern der höchste Turm der Volksrepublik und das viert-höchste Gebäude der Welt. Und obwohl der zehnjährige Simon vom Rudolfsturm am heimatlichen Salzberg aus eine spektakuläre Aussicht gewöhnt ist, war er völlig begeistert.

Während in Hallstatt in der Hochsaison mehr asiatische Gesichter als österreichische zu sehen sind, fühlen sich die acht Oberösterreicher in der chinesischen Provinz als einzige Touristen. „Die Leute bestaunen uns zum Teil ein wenig“, sagt Scheutz. Doch das dürfte auch mit seiner musikalischen Begleitung zu tun haben. Scheutz: „Wenn unser Salinenmusik-Quintett spielt, fliegen uns die Herzen zu. Wir machen eine richtige Charme-Offensive“.

Der Höhepunkt der Reise steht am Samstag auf dem Programm. Nahe der Stadt Boluo wird der Nachbau des 837-Seelen-Ortes Hallstatt eröffnet. Wie berichtet, baute der chinesische Konzern Minmetal den Marktkern heimlich nach. Nur durch Zufall erfuhren die Hallstätter im Vorjahr davon. Dass Architekten aus China den Baustil der Dachsteingemeinde ausspioniert hatten, sei nie aufgefallen, sagte Scheutz damals: „Wir haben jährlich bis zu 800.000 Tagesgäste, die alles und jeden fotografieren.“

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