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Oberösterreich

56 Rinder überlebten dank der Feuerwehr einen Großbrand

Von nachrichten.at   18. April 2017 12:55 Uhr

Stall in Münzkirchen niedergebrannt

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MÜNZKIRCHEN. In Münzkirchen (Bezirk Schärding) ist in der Nacht auf Dienstag der Stall eines landwirtschaftlichen Anwesens ein Raub der Flammen geworden.

Eine Herausforderung für die Einsatzkräfte waren mehrere Stiere, die nicht gefahrlos aus dem brennenden Stall gelassen werden konnten. „Wir haben diesen Bereich des Stalls von außen mit Löschwasser gekühlt“, sagt Einsatzleiter Thomas Strasser. Derzeit kämpft die Feuerwehr noch mit letzten Glutnestern. Strasser: „Wir haben schon damit angefangen das Gerippe der Brandruine abzutragen.“ Was den Brand auslöste ist derzeit noch unklar, Brandermittler seien aber bereits in Münzkirchen eingetroffen, um die Ruine zu untersuchen, heißt es aus dem Landesfeuerwehrkommando.

Als die ersten alarmierten Feuerwehren kurz nach Mitternacht bei dem Anwesen in Ficht in der Gemeinde Münzkirchen eintrafen, stand das Stallgebäude bereits in Vollbrand, berichtet Strasser. Aufgrund der starken Rauchentwicklung seien sofort weitere Feuerwehren nachalarmiert worden. Außerdem stand nicht genug Löschwasser zur Verfügung. Das wurde über eine 1.200 Meter lange Schlauchleitung von zwei Wasserstellen zu dem Hof gepumpt. Der Brand wurde nicht nur von außen bekämpft. Sechs Atemschutztrupps wagten sich in das Innere das Stalles vor.

Die größte Herausforderung befand sich aber in dem Stall. Weil unter den 56 Rindern viele Stiere waren, konnte man die Tiere nicht einfach ins Freie bringen, so Strasser. Mit zwei Hochleistungslüftern wurde, während der Einsatzkräfte von außen und innen löschten,  Frischluft in den Stall zu den Tieren geblasen, die zu ersticken drohten.  „So konnte eine Brandausbreitung auf die noch nicht betroffenen Stallbereiche erfolgreich verhindert werden“, sagt Strasser.

Nach drei Stunden sei der Brand unter Kontrolle gewesen. Insgesamt waren 155 Mann im Löscheinsatz. Verletzt wurde niemand, auch alle 56 Rinder überlebten.

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