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50 Kilometer wandern in 24 Stunden - Fast alle hielten durch

Von Michaela Krenn-Aichinger   21.Oktober 2013

Claudia und Manuela Schallauer sowie Hannes Krieg aus Linz
Claudia und Manuela Schallauer sowie Hannes Krieg aus Linz genießen die wohlverdiente Pause an der Donau in Wesenufer.

Nach 24 Stunden ohne Schlaf, 2400 Höhenmetern und 50 Kilometern in den Beinen hatten es die Wanderer gestern gegen 5.30 Uhr geschafft. Sie erreichten das Ziel, das Hotel Donauschlinge in Haibach. Eine ganz schöne Schinderei haben die rund 90 Teilnehmer hinter sich, doch die Schinderei kommt an. „Ich habe Feuer gefangen und werde so eine Wanderung wieder machen. Ideal war auch, die Veranstaltung in die Vollmondzeit zu legen, das war eine ganz besondere Atmosphäre“, ist Claudia Schallauer begeistert.

Während die junge Welserin einen sehr fitten Eindruck macht, wirkt der Schwabe Hermann Albrecht mit seinem kleinen Bauchansatz auf den ersten Blick nicht wie ein typischer Extremwanderer. Und doch ist die Tour am Donausteig bereits seine siebente 24-Stunden-Wanderung. „Tempo und Organisation sind perfekt, und die Gegend gefällt mir außergewöhnlich gut hier“, sagt der Deutsche.

Dem 70-jährigen Weitenwanderer Rupert Lehner waren die 50 Kilometer zu Fuß noch nicht genug, er reiste mit dem Rad an. „Ich mache öfter extreme Touren, ich bin auch schon von mir zuhause aus den Jakobsweg gegangen“, erzählt der Prambachkirchner.

Wanderführerin Michaela Dattinger freute sich über die topmotivierten Teilnehmer und gab viele Tipps. „Bei so einer Tour muss man sich zwingen zu essen, damit der Körper genügend Power über die ganze Distanz hat“, sagt die Linzerin. Die Kraft, bis zum Schluss durchzuhalten, hatten fast alle, nur eine Handvoll verzichtete auf die Nachtwanderung.

Aufgrund des Erfolges werden die Werbegemeinschaft Donau und das Hotel Donauschlinge „24 Stunden Donausteig“ am 18. Oktober 2014 erneut veranstalten.

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