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Oberösterreich

3500 Stichwaffen bei Kontrollen in Oberösterreichs Bezirksbehörden gefunden

Von Herbert Schorn   07. Februar 2019 11:52 Uhr

So wie am Linzer Landesgericht gibt es auch auf drei BHs in Oberösterreich Sicherheitskontrollen

LINZ. Wie können Vorfälle wie die tödliche Messerattacke in Dornbirn verhindert werden? Auch auf Oberösterreichs Bezirkshauptmannschaften kommt es zu kritischen Situationen. In drei BHs und im Landhaus gibt es bereits Kontrollen. Dort wurden 3500 Stichwaffen abgenommen.

Die tödliche Messerattacke in Dornbirn wirft die Frage auf, wie es um die Sicherheitslage in den heimischen Bezirksverwaltungsbehörden steht. In einigen BHs und im Linzer Landhaus werden seit Herbst 2017 Sicherheitskontrollen durchgeführt.

Dabei werden Besucher mit  Metalldetektorbogen und ein Gepäcksröntgengerät - ähnlich wie auf den Flughäfen - durchsucht. Schon jetzt wird in den BHs Linz-Land, Vöcklabruck und Kirchdorf kontrolliert, Braunau und Gmunden werden heuer folgen. Bis 2024 sollen alle BHs in Oberösterreich Sicherheitskontrollen aufweisen.

Video: Hier wird in Oberösterreich bereits kontrolliert

Wenn es einen Gefährdungsverdacht gibt, können auch Polizisten zu Gesprächen oder Kundenkontakten hinzugezogen werden, heißt es aus dem Büro von Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP). Zuletzt passierte dies heuer im Jänner in der BH Urfahr-Umgebung. Dort wurden die Polizei zu einem Gespräch gebeten. Die Beamten fanden dabei drei Messer.

Seit Beginn der Kontrollen wurden insgesamt 124.000 Besucher kontrolliert. Dabei fanden die Sicherheitsleute 3500 Stichwaffen, 24 Faustfeuerwaffen und knapp 400 Pfeffer- und Tränengassprays. „Ich bin froh, dass wir trotz teils kritischer Stimmen rechtzeitig begonnen haben, Vorkehrungen zum Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden zu treffen“, sagt Landeshauptmann  Stelzer. „Diverse Vorfälle in der Vergangenheit und auch die bereits erfolgten Personen- und Gepäckskontrollen haben gezeigt, dass solche Kontrollen heutzutage leider notwendig sind.“

Video: Die tödliche Messerattacke auf einen Beamten der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn wird von der Polizei als Mord eingestuft. Der Verdächtige habe in seiner ersten Einvernahme "keinerlei Reue" gezeigt, heißt es bei einer Pressekonferenz.

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