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Oberösterreich

2G im Handel: So wird in Linz und im Umland kontrolliert

Von nachrichten.at/apa   11. Januar 2022 15:12 Uhr

An Eingangskontrollen führte vielerorts kein Weg vorbei

LINZ. Ganz unterschiedliche Erfahrungen bei den 2G-Kontrollen in den Geschäften machte die APA am Dienstagvormittag in Oberösterreich.

Während man in Linz oft direkt am Eingang den Impfstatus vorweisen musste, passierte dies in Einkaufszentren in Asten (Bezirk Linz-Land) und Mauthausen (Bezirk Perg) überwiegend erst an den Kassen. Weder im Donaupark Mauthausen noch im Frunpark Asten wurde zusätzlich zum Grünen Pass noch ein Lichtbildausweis zum Identitätsnachweis eingefordert. In Boutiquen kam meist eine Angestellte auf einen zu und wollte das Zertifikat sehen, manch eine entschuldigte sich sogar dafür. In einem Sportgeschäft in Mauthausen saßen jedoch direkt bei beiden Zugängen ein Lehrling und eine Angestellte und baten die Kunden um den Nachweis ihres Impfstatuts.

Wie wird 2G im Linzer Handel kontrolliert? Ein OÖN-TV-Lokalaugenschein auf der Landstraße:

Viele Eingangskontrollen

In der Linzer Innenstadt führte sowohl bei einer großen Bücher- als auch bei einer namhaften Textilkette kein Weg an Eingangskontrollen durch das Personal vorbei. Ein günstigerer Bekleidungsanbieter handhabte es nicht ganz so streng. Dort wurde man erst gecheckt, wenn man etwas kaufte. In vielen kleineren Geschäften kamen die Verkäufer kurz nach Betreten des Ladens auf die Kunden zu und baten um den 2G-Nachweis, ein Ausweis wurde eher selten verlangt. Natürlich gab es auch Ausnahmen, in denen erst an der Kassa oder nicht einmal dort kontrolliert wurde. Insgesamt mussten Shopping-Willige den Grünen Pass aber recht häufig zücken.

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2G-Kontrollen im Handel: Lokalaugenschein in Linz

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Bild 1/9 Bildergalerie: 2G-Kontrollen im Handel: Lokalaugenschein in Linz

Freiwillige Stempel in der Passage

Beim Shoppingcenter Passage konnte man sich am Haupteingang nach Vorlage des Impfnachweises und eines Ausweises einen Stempel auf die Hand holen. Dieses freiwillige Angebot ermöglicht, dass man in den einzelnen Shops nicht mehr seine Dokumente vorweisen muss. Dieses Service wurde auch angenommen - viele Besucher kommen allerdings nur wegen des Supermarkts oder der Teststraße im Haus und brauchen dafür keinen Impfnachweis. Das kleinere Atrium hatte keine centerübergreifende Regelung. Ein zentrumsnahes Möbelhaus kontrollierte hingegen streng und verlangte auch einen Ausweis.

Auffällig war in der Linzer Innenstadt, dass mehr Passanten als bisher im Freien FFP2-Masken trugen. Im nicht überdachten Frunpark in Asten war das kein Thema, allerdings waren am Vormittag nur wenig Leute unterwegs und der Mindestabstand von zwei Meter war problemlos einzuhalten.

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