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25 Jahre Bestehen: Klimabündnis feiert 1000. Betrieb in Oberösterreich

Von Karoline Ploberger, 12. Juni 2024, 14:32 Uhr
Fahrradfahren soll für Mitarbeiter in Betrieben attraktiv gestaltet werden
Vorschlag vom Klimabündnis: Fahrradfahren soll für Mitarbeiter in Betrieben attraktiv gestaltet werden Bild: colourbox.de

LINZ. Insgesamt 1700 Betriebe gehören mittlerweile österreichweit zum Klimabündnis, 1000 davon befinden sich in Oberösterreich. Vor allem in den Bereichen Energie, Mobilität wie Radfahren für Mitarbeiter, aber auch Recycling gibt es viele Beratungsanfragen.

Das Klimabündnis sei ein Beispiel dafür, wie Klimaschutz in der Wirtschaft funktionieren und erfolgreich umgesetzt werden kann, sagt Klimalandesrat Stefan Kaineder (Grüne). Mit 1000 von insgesamt 1700 Klimabündnis-Betrieben in Österreich übernimmt Oberösterreich eine Vorreiter-Rolle. "Auch wenn es anfangs nicht unbedingt leicht war, denn wir mussten zahlreichen Betrieben am Anfang das Projekt schmackhaft machen", sagt Norbert Rainer, Geschäftsführer vom Klimabündnis OÖ. Das habe sich mittlerweile aber deutlich geändert. 

Alleine im Jahr 2023 wurden mehr als 70 Betriebe und Partner, darunter auch Pfarren und verschiedene Vereine, in das Netzwerk der Klimabündnis-betriebe aufgenommen. Die wichtigsten Themen bei den Beratungen durch die Experten des Klimabündnis Oberösterreich sind nach wie vor: die Energie sowie Produktionsenergie, Ressourcenschonung und auch Mobilität. Immer mehr Betriebe wollen auch den Mitarbeitern das Fahrrad schmackhaft machen. "Das Wichtigste ist noch immer, dass die Mitarbeiter diese Veränderungen für Klima und Umweltschutz im Betrieb mittragen und leben", sagt Rainer.

Beispiele für Klimabündnis-Betriebe

Als erster Betrieb Oberösterreichs schloss sich das Technologiezentrum Braunau im Jahr 1999 dem Klimabündnis an. "Damals ging es unserem Betrieb vor allem um die Schonung der Ressourcen im Innviertel, da wollten wir dabei sein. Über die Jahre hinweg hat sich vieles getan - unter anderem hat eine große Sensibilisierung für Abfall stattgefunden", sagt Herbert Ibinger, Geschäftsführer des TZ Braunau. Durch die Beratung wurde der Energiebedarf um rund 30 Prozent gesenkt, auch LED-Beleuchtung und E-Tankstellen wurden eingerichtet. 

Auch der Biohof Pflügelmeier darf sich seit 2014 zum Klimabündnis zählen. Der landwirtschaftliche Familienbetrieb hat sich als 500. Klimabündnis-Betrieb zum Ziel gesetzt, die Energieversorgung der Gebäude und der Produktion über erneuerbare Energiequellen umzusetzen, seit 2003 ist der Biohof mit einer Solaranlage ausgestattet, 2011 wurde mit der ersten Photovoltaik-Anlage ein Schritt in Richtung Energieautarkie gesetzt, sagt Gerald Pflügelmeier. 

Ebenfalls immer schon an Nachhaltigkeit interessiert, hat auch der ElektroMobilitätsClub Österreich den Beitritt zum Klimabündnis gewagt. "Es war ein entscheidender Schritt für die Mobilität der Zukunft", sagt Bernhard Kern vom EMC, der sich dafür einsetzt, das E-Autofahren in Österreich einfacher und attraktiver zu gestalten. Der 1000. Betrieb, der sich nun zum Klimabündnis zählen darf, ist Nordfels, die langfristig den Industriestandort Europa sichern wollen. "Wir haben immer schon ressourcenschonend agiert und waren daran interessiert, Lösungen für unsere Kunden zu gestalten. Also war der Schritt zum Klimabündnis ein logischer", sagt Johannes Kaar von Nordfels. 

Klimabündnis feiert den 1000. Betrieb in Oberösterreich
Erfolgreiche Betriebe sind mittlerweile Teil des Klimabündnis Oberösterreich Bild: Land OÖ/Simon Seher

Freiwillige Basis

Der Beitritt zum Klimabündnis basiert grundsätzlich auf der Freiwilligkeit. "Unsere Experten haben einen Maßnahmen-Katalog von bis zu 30 Seiten entworfen mit Vorschlägen, wie Betriebe klimafreundlich werden können", sagt Norbert Rainer. Acht Jahre lang haben die Betriebe Zeit, diverse Vorschläge umzusetzen, nach etwa drei bis vier Jahren erfolgt eine kleine "Überprüfung", sagt Rainer. "Aber das ist nur, um einen aktuellen Status zu bekommen, wo denn der Betrieb überhaupt steht." 

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Autorin
Karoline Ploberger
Redakteurin Oberösterreich
Karoline Ploberger
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