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109 Buben missbraucht: 12 statt 13 Jahre Haft

Von Robert Stammler, 12. Oktober 2021, 00:04 Uhr
109 Buben missbraucht: 12 statt 13 Jahre Haft
Berufung vor dem OLG Linz Bild: VOLKER WEIHBOLD

LINZ. Jener Mediziner aus dem Salzkammergut, der über Jahre insgesamt 109 Buben unter anderem bei "Untersuchungen" sexuell missbraucht hat, ist gestern in seiner Berufungsverhandlung vor dem Oberlandesgericht teilweise erfolgreich gewesen.

Das Gericht reduzierte die vom Landesgericht Wels verhängte Freiheitsstrafe von 13 auf zwölf Jahre. Damit ist der Fall rechtskräftig abgeschlossen. Mildernd wurde berücksichtigt, dass der Beschwerdeführer inzwischen an mehrere Opfer eine Schadensgutmachung von insgesamt rund 70.000 Euro bezahlt habe, wie ein OLG-Sprecher mitteilte.

Haus wurde nicht konfisziert

Wie berichtet hatte ein Teil der Tathandlungen auf einem Anwesen des Verurteilten stattgefunden. Der Beschuldigte hatte einige der minderjährigen Opfer in sein Haus an einem See eingeladen. Damit sei das 183 Quadratmeter große Seegrundstück eine "Tatwaffe", so wie eine Schusswaffe oder Einbruchswerkzeug, entschied die erste Instanz und sprach die Konfiskation der Liegenschaft aus. Diese Entscheidung hielt der Überprüfung durch das OLG aber nicht stand. Die Konfiskation sei unverhältnismäßig, so das Berufungsgericht. Bestätigt wurde vom OLG die Einweisung des früheren Arztes in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

Wie die OÖN exklusiv berichteten, hatte ein 15-Jähriger sein Schweigen gebrochen und bei der Polizei eine Aussage gemacht. Die Kriminalpolizei begann zu ermitteln und durchforstete daraufhin die Patientenkartei des damaligen Facharztes. So wurden nach und nach immer mehr Missbrauchsopfer bekannt. 

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Autor
Robert Stammler
Redakteur Land und Leute
Robert Stammler

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