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Starzinger: Umsatz trotz schwerer Zeiten noch gesteigert

FRANKENMARKT. Der Sommer, das ist die Hochsaison für die Getränkeindustrie. Bei der Starzinger GmbH, bekannt durch die Marken „Frankenmarkter“ und „Schartner Bombe“, sind im Sommer etwa 220 Mitarbeiter beschäftigt, davon 120 in der Zentrale in Frankenmarkt. Weitere Produktionsstätten sind Bad Radkersburg und Deutschkreutz. Die Firma, die im Privatbesitz der Familie Starzinger ist, freute sich im ersten Halbjahr über ein Umsatzplus von fünf Prozent in der Eigenproduktion und mehr als 35 Prozent Steigerung in der Lohnabfüllung. Im Jahr 2010 lag der Umsatz bei 52 Millionen Euro. Erfreulich, vor allem, weil die Bedingungen für das Unternehmen derzeit nicht einfach sind. „Wir leiden unter den steigenden Rohstoff- und Energiepreisen“, sagt Geschäftsführerin Ludmilla Starzinger, die den Betrieb im Vorjahr von ihrem Vater August Starzinger übernommen hat. „Nur mit Limonade“ sei heutzutage außerdem kaum mehr etwas zu holen. Darum ist auch Starzinger mit seiner „Acti-Well“-Linie auf den Wellness-Zug aufgesprungen.

Neben der Eigenproduktion ist die Fremdabfüllung zum zweiten wichtigen Standbein geworden. Bereits mehr als 30 Prozent des Umsatzes werden durch die Lohnabfüllung für verschiedenste Hersteller, großteils aus dem Ausland, erwirtschaftet.

Bei den eigenen Produkten geht das Unternehmen den umgekehrten Weg. „Die Schartner Bombe gibt es nur in Österreich“, sagt Starzinger. Österreich ist für Starzinger der zentrale Markt: „Wir wollen unsere Wässer nicht quer durch die Welt schicken, wir sehen uns als regionales Unternehmen.“ Eines, das auch an Nachhaltigkeit in Sachen Umwelt denkt: Starzinger betreibt in Frankenmarkt sowohl ein kleines Wasser- als auch ein Biomassekraftwerk. (stef)

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Artikel 20. Juli 2011 - 00:04 Uhr
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