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Schneckenreither errichtete in Wels um 20 Millionen Euro ein Logistikzentrum

ANSFELDEN/WELS. Nahe des ÖBB-Terminals in Wels hat die Spedition Schneckenreither ein Logistikzentrum gebaut. Ende Oktober geht es in Vollbetrieb. Die Brüder Schneckenreither wollen die Lagerflächen vor allem Importeuren anbieten, die nach Österreich oder über Österreich Richtung Osten expandieren wollen.

Vor allem Kunden aus dem Lebensmittel- und Pharmabereich sollen angesprochen werden. Für diese Branchen wurden die 15.000 Quadratmeter auch zertifiziert und mit Kühlanlagen ausgestattet. „Wir bieten Zusatzleistungen wie Kommissionieren, Konfektionieren oder Preisauszeichnen an. Firmen halten heute keine eigenen Lager mehr, wollen aber dennoch rasch liefern können. Das ist ein Markt, in dem es Wachstumschancen gibt“, sagt Wolfgang Schneckenreither, der für den Frachtbereich verantwortlich ist. Das Interesse an den Zusatzflächen sei „vernünftig“, ergänzt Alfred Schneckenreither, der die Spedition leitet. Investiert wurden (inklusive Grundstückskosten) rund 20 Millionen Euro. Das Lager ist mit Verschubregalen ausgestattet, wie sie in Archiven oder Bibliotheken verwendet werden. „Das verschafft uns um 50 Prozent mehr Lagerplatz“, sagt Alfred Schneckenreither. Im Zwei-Schicht-Betrieb sollen 25 Mitarbeiter eingesetzt werden, im geplanten Drei-Schicht-Betrieb 35.

Auch ein Großteil des 1800 Quadratmeter großen Bürotrakts werde vermietet. „Wir haben immer noch viel zu groß gebaut und dann alles voll bekommen“, sagt Alfred Schneckenreither. 55 Partner sind in Immobilien des Familienunternehmens eingemietet.

Schneckenreither beschäftigt 430 Mitarbeiter in der Gruppe. Am Stammsitz in Ansfelden davon 200, die Hälfte davon als Fahrer. Die Gruppe will heuer mit Spedition, Fracht und Vermietung 110 Millionen Euro Umsatz machen. Zuletzt waren es 100 Millionen. (sib)

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Artikel 12. September 2013 - 00:04 Uhr
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