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Runtastic: Wie es nach Gschwandtners Rücktritt weitergeht

PASCHING. Wie es nach dem überraschenden Rücktritt von Florian Gschwandtner weitergeht.

Das Runtastic-Zugpferd springt ab

René Giretzlehner, Alfred Luger, Florian Gschwandtner, Christian Kaar Bild: Volker Weihbold

Ganz im amerikanischen Stil teilte der CEO der oberösterreichisch-deutschen Fitness-App Runtastic, Florian Gschwandtner, per Facebook mit, dass er sich als Chief Executive Officer (CEO) zurückziehe und sich ab Jänner eine Auszeit gönne. Gschwandtner war das Gesicht des Unternehmens, das der Sportartikelkonzern Adidas 2015 den vier Gründern und dem Hälfteeigentümer Springer-Verlag um 220 Millionen Euro abgekauft hatte.

"Runtastic ist nun erwachsen, und gemeinsam mit Adidas gibt es noch ganz viel Potenzial, uns weiterzuentwickeln", begründet der umtriebige Gschwandtner die Entscheidung, sein "Baby" zu verlassen. Was er nun vorhat, will er nicht verraten. Vor wenigen Monaten deutete er an, sich um das eine oder andere Start-up, in das er investiert hat, mehr kümmern zu wollen. Auch die oberösterreichische "Tractive" (GPS-Tracker für Tiere) ist im Portfolio. In der Jury für die TV-Show "2 Minuten 2 Millionen" löst er 2019 den Investor Michael Altrichter ab.

"Das gesamte Team und die Führungsmannschaft wissen, was zu tun ist. Ich werde mir das Ganze stolz von der Ferne ansehen", so der 35-Jährige. Die beiden Mitgründer und Geschäftsführer Alfred Luger (Finanzen) und Christian Kaar (Technik) übernehmen, bis ein Nachfolger gefunden ist. Von Seiten des Mutterkonzerns Adidas wird Scott Zalaznik den Übergabeprozess begleiten. Das Unternehmen war bis zu Redaktionsschluss zu keiner Stellungnahme bereit. Der Verlust des "Zugpferds" Gschwandtner muss erst einmal verdaut werden.

Luger, der aus Haag (NÖ) stammt, ist als Wirtschafter der einzige Nicht-Techniker im Gründer-Team. Der Linzer Kaar wiederum hatte mit René Giretzlehner die Ursprungsidee, Laufstrecken mittels Smartphone aufzuzeichnen. Er gilt als humorvoller Ruhepol, der auch in turbulenten Situationen kühlen Kopf bewahrt. Diese Qualität könnte er in den nächsten Wochen gut gebrauchen. (uru)

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Artikel 12. September 2018 - 00:04 Uhr
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