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Runtastic & Co: Heiß begehrt in Oberösterreich

LINZ, PASCHING. Smartbow ist nicht das einzige oberösterreichische IT-Unternehmen, welches das Interesse großer internationaler Investoren auf sich gezogen hat.

Florian Gschwandtner Bild: Weihbold

Das wohl bekannteste Beispiel ist der Fitness-App-Entwickler Runtastic aus Pasching. Das Software-Unternehmen wurde 2009 von Florian Gschwandtner, Alfred Luger, Renè Giretzlehner und Christian Kaar gegründet. Heute ist Runtastic einer der erfolgreichsten Anbieter im Bereich mobiler Sport-Apps. 2013 kaufte sich das Berliner Verlagshaus Axel Springer mit 50,1 Prozent in das Unternehmen ein. Der ganz große Coup folgte dann 2015: Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas übernahm Runtastic zur Gänze und zahlte dafür 220 Millionen Euro.

Einige Jahre zuvor, im Juli 2011, gelang dem IT-Spezialisten Dynatrace ein Riesencoup: 2005 von Bernd Greifeneder gegründet, kaufte der US-Konzern Compuware das Linzer Unternehmen zur Gänze um 256 Millionen Dollar (179 Millionen Euro). 2014 wurde Compuware selbst vom Risikokapitalgeber Thoma Bravo übernommen. Dynatrace zählt zu den führenden Unternehmen im Bereich IT-Monitoring und hilft Unternehmen wie Apple oder Amazon, ihre Software effizienter zu machen.

Das Paschinger Unternehmen Tractive hat sich mit der Entwicklung von GPS-Ortungsgeräten und Peilsendern für Haustiere einen Namen gemacht. 2013 stellten die drei Gründer Michael Hurnaus, Michael Lettner und Michael Tschernuth das erste Produkt vor. 2016 hat der in der Schweiz lebende französische Milliardär Harold Primat über zwei Millionen Euro für zwölf Prozent von Tractive investiert. Er hatte zuvor ein Gerät für seinen Hund gekauft.

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Artikel 07. Juli 2018 - 00:04 Uhr
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