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Neue Heimat zieht Projekt für junges Wohnen in Mauthausen an Land

LINZ. Baubeginn für 14 Reihenhäuser mit Donaublick ist im Frühjahr 2014.

Neue Heimat zieht Projekt für junges Wohnen in Mauthausen an Land

Kontrollierte Wohnraumlüftung auch hier beim Neue Heimat-Projekt in Mauthausen Rendering: BOA Architekten Bild: BOA Architekten

Die Lage ist im wahrsten Sinne des Wortes steil und die Aussicht auf die Donau atemberaubend. Dort, wo in Mauthausen ehemals Senioren wohnten, entsteht ein neues, junges Wohnprojekt.

Bereits vor gut einem Jahr haben die gemeinnützigen Linzer Wohnbaugesellschaften Neue Heimat und GWB das Areal des ehemaligen Altenheimes unweit des Haubenrestaurants Weindlhof erworben. Nun steht fest, dass die Neue Heimat dort 14 Reihenhäuser baut. Die stehen nicht einfach Seite an Seite, sondern sind zu Gruppen zusammengefasst.

Ein Schmankerl sind Fensterfronten mit bis zu 37 Quadratmetern. Geplant haben die BOA-Architekten Daniel Bindeus und Michael Obermair. Baubeginn wird im Frühjahr 2014 sein.

Die Neue Heimat ist mit Bauvorhaben in ganz Oberösterreich engagiert. Die Baustellen reichen von Großraming über Schörfling und Frankenburg bis Freistadt. 2012 wurden 224 Wohnungen übergeben. 7577 Personen stehen auf der Warteliste; rund ein Drittel hat akuten Wohnbedarf.

Geschäftsführer Robert Oberleitner betont den großen Stellenwert leistbaren Wohnens: „Ohne Wohnbauförderung würden die Mieten um drei bis vier Euro pro Quadratmeter teurer sein.“ Bei den Neue Heimat-Wohnungen auf den Silhouette-Gründen („Lange Allee“) betragen die Mieten 6,50 bis sieben Euro pro Quadratmeter. Ohne Förderung hätten 10,20 Euro verlangt werden müssen, sagt Oberleitner.

Ein anderes Vorzeigeprojekt ist die „Grüne Mitte“ in Linz, das Areal des früheren Frachtenbahnhofs. Die Neue Heimat startet ihren Bauabschnitt im Herbst.

Neue Heimat in Zahlen

23.916Wohneinheiten verwaltet die gemeinnützige Wohnungsgesellschaft neue Heimat aktuell, ein Drittel davon für das Unternehmen Heimstätte. 450Millionen betrug die Bilanzsumme 2012 (2011: 440,5 Millionen Euro.37Millionen betägt das Neubauvolumen des Unternehmens heuer. 5,5 Millionen sind für Instandsetzung und Sanierung geplant.Rund 45 Prozent trägt laut Geschäftsführer Robert Oberleitner (Bild) auch der Kommunalbau bei: Schulen, Kindergärten, Horte.

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Artikel Karin Haas 01. Juni 2013 - 00:04 Uhr
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