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Linzer Standorte profitieren vom Wachstum der Keba

LINZ. Internationalisierung führt zu mehr Platzbedarf in Linz.

Linzer Standorte profitieren vom Wachstum der Keba

Gerhard Luftensteiner, Vorstand bei Keba Bild: Werk

Der frühe Weg nach Asien habe sich ausgezahlt, sagt Gerhard Luftensteiner anlässlich der Jahrespressekonferenz des Linzer Automatisierungsunternehmens. 15 Prozent des Geschäfts mache Keba inzwischen in Asien. In beiden Hauptgeschäftsfeldern, dem Bau von Steuerungen und in der Dienstleistungsautomation, also bei Geldautomaten und Paketabholstationen, sei die Firma inzwischen vor allem in den wichtigen Märkten China und Japan gut vertreten.

Besonders stolz ist Luftensteiner, dass die mobilen Handbediengeräte für Lackier- oder Biegeroboter in Japan zum Einsatz kämen. "Immerhin ist Japan das Land der Roboterhersteller."

Umsatz in Asien verdoppelt

Asien hat in den vergangenen fünf Jahren das Wachstum des Automatisierers getragen: In den asiatischen Märkten betrug das Geschäftswachstum 22 Prozent pro Jahr. Über alle Märkte gerechnet blieb immerhin ein durchschnittliches jährliches Plus von 14 Prozent.

2013 wurde daher im ehemaligen Areal der Quelle-Hallen angemietet. Dort werden nun weitere 4000 Quadratmeter übernommen – womit in Summe 10.000 Quadratmeter genutzt werden. Dort werden Geld- und Paketautomaten sowie Stromtankstellen montiert. Dieses junge Geschäftsfeld soll heuer erstmals "kein Geld mehr verlieren". 16.000 Stromtankstellen wurden seit 2011 weltweit verkauft. Nun seien "die Früchte zum Greifen nahe", sagt Luftensteiner.

Laut Keba zähle das Linzer Unternehmen in dem jungen Bereich zu den globalen "Top-Drei-Anbietern von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität". (sib)

Der Keba-Wachstumskurs

189,5 Millionen Euro Umsatz – das ist ein Plus von 4,4 Prozent – hat Keba im Geschäftsjahr 2014/15 erzielt.

940 Mitarbeiter (plus 40 zum Vorjahr) beschäftigt der Automatisierer weltweit. 720 davon in Linz, die meisten in der Zentrale in Urfahr. Im Werk in der Industriezeile (frühere Quelle) sind es 65.

86 Prozent der Steuerungen und Geldautomaten gehen in den Export. Nach Asien geht jeder 7. Anlage. 2000 gab es erste Exporte nach China. Das frühe Engagement zahle sich jetzt aus, heißt es.

 

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Artikel 24. Juni 2015 - 00:04 Uhr
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