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Gemeinwohl-Bank verschiebt Start

LINZ/WIEN. Vollbetrieb nicht vor 2020 – Bisher drei Millionen Euro Kapital gesammelt.

Gemeinwohl-Bank verschiebt Start

Christine Tschütscher Bild:

Die geplante "Bank für Gemeinwohl" verschiebt ihren Start. Nicht schon 2017, sondern frühestens 2020 kann sie als Vollbank operativ tätig werden. Bisher haben bundesweit 4200 Genossenschafter Anteile um insgesamt drei Millionen Euro gezeichnet. Sechs Millionen braucht es aber, um das Banklizenz-Verfahren zu beginnen.

Man habe sich wohl ein "zu enthusiastisches Ziel" gesetzt, sagt Christine Tschütscher, Vorstandsmitglied jener Genossenschaft, die Eigentümerin der Bank-AG sein soll. Viele Österreicher befürworteten die Idee eines ethischen Finanzinstituts, wie es sie schon in ganz Europa gebe, sagt Tschütscher. Nicht jeder zeichne aber gleich eine Einlage von mindestens 200 Euro. Nun wurde ein neuer Plan mit Zwischenschritten beschlossen. 2017 startet die Genossenschaft eine Crowdfunding-Plattform mit Gemeinwohl-Siegel, 2018 will man ein Konto für Private und Firmen anbieten.

Tschütscher war gestern, Montag, anlässlich der Eröffnung des vierten Regionalbüros der Genossenschaft in der Linzer Friedensakademie zu Gast. Laut Regionalgruppenleiter Roland Hainzl haben in Oberösterreich bisher 750 Genossenschafter 440.000 Euro Kapital gezeichnet. Beteiligt hat sich auch die Stiftung der Sparkasse Neuhofen. Deren Chef Friedrich Himmelfreundpointner sagte, die geplante Alternativbank tue das, was dem Gründungsgedanken der Sparkassen entspreche: klassisches Bankgeschäft, keine Spekulation. (az)

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Artikel 25. Oktober 2016 - 00:04 Uhr
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