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Ex-EBG-Manager bauen von Linz aus Anlagenfirma Imtech Austria auf

LINZ. 30 neue Arbeitsplätze in einer Zeit, in der alle sparen und Jobs abbauen. Das ist die Bilanz von Imtech Austria. Der Anlagenbauer will von Linz aus in Österreich expandieren.

Ex-EBG-Manager bauen von Linz aus Anlagenfirma Imtech Austria auf

Geschäftsführer Harald Winkler (r.) und Christian Dörn Bild: Imtech

Seit einem Jahr bauen Geschäftsführer Harald Winkler, Technik-Chef Christian Dörn und ihr Team die Österreich-Tochter des Imtech-Konzerns auf. Mehr als die Hälfte des Teams blickt auf die gleiche berufliche Vergangenheit zurück. Bei der VA Tech Elin/EBG waren sie unter anderem für die elektrotechnische Ausstattung der Allianz Arena und der meisten Krankenhäuser in Oberösterreich zuständig.

Mit dem Eigentümerwechsel (Siemens stieg ein; Anm.) kam es zu einer Neuorientierung. Der niederländische Imtech-Konzern aus Gouda, der 22.500 Mitarbeiter weltweit beschäftigt, an der New Yorker Börse notiert und 2008 schon die Linzer ILS gekauft hatte, holte sich über seine Deutschland-Tochter die österreichische Marktkenntnis an Bord. „Wir können in einem tollen Umfeld arbeiten. Und wir haben uns in alter EBG-Philosophie gefunden“, sagt Winkler.

Über Auftragsmangel kann sich Imtech Austria schon im ersten Jahr des Bestehens nicht beschweren. Für die neue ÖBB-Zentrale in Wien und zwei Autobahntunnels wurde Imtech ebenso engagiert wie für die Belüftung des Tunnels für die Straßenbahnverbindung in Linz zum Harter Plateau.

„Wir haben 30 Mitarbeiter und suchen weitere. Philosophie des Konzerns ist es, die Beschäftigten möglichst lange ans Haus zu binden. Gleichzeitig ist das System dezentral aufgebaut. Als Österreich-Niederlassung arbeiten wir selbstständig“, sagt Winkler. Imtech wird demnächst in Graz ein Büro eröffnen und sucht auch in Wien eine Niederlassung. Die Österreich-Zentrale werde aber in Linz bleiben. Imtech ist weltweit im Bereich der Informationstechnik tätig, baut Steuerstände für Großschiffe, stattet Gewerbegebäude mit Haustechnik aus und ist Spezialist für Tunneltechnik. Die Betriebsleistung beträgt 3,9 Milliarden Euro. (dm)

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Artikel 26. Januar 2010 - 00:04 Uhr
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