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Energie AG baut Kraftwerk im Salzburger Pongau

LINZ. Zu ihren acht bereits bestehenden Kraftwerken in Salzburg fügt die Energie AG ein weiteres hinzu. In Oflek im Großarltal entsteht derzeit ein Laufkraftwerk, das 7,4 Millionen Euro kosten wird.

Wagrain ist eines von inzwischen neun Kraftwerken der Energie AG in Salzburg. (EAG) Bild: Energie AG

 

„Wir stehen zum Wasserkraft-Ausbau mit Augenmaß im Einklang mit Umwelt und Natur“, sagt Leo Windtner, Generaldirektor der Energie AG. Die Wasserkraft sei der Champion der erneuerbaren Energien in Österreich. Dieses Potenzial müsse genützt werden, um die Versorgungssicherheit zu erhalten und die Klimaschutzziele zu erreichen, wird Windtner in einer Aussendung der Energie AG zitiert.

Das neue Kraftwerk Oflek zwischen Großarl und Hüttschlag wird der Großarler Ache pro Sekunde etwa fünf Kubikmeter Wasser entnehmen. Das Kraftwerk soll jährlich fast zehn Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen, was dem Jahresenergieverbrauch von 2400 Haushalten entspricht.

Der Strom soll direkt in das lokale Stromnetz eingeleitet werden. Die Energie AG ist über ihre Tochter Energie AG Oberösterreich Netz GmbH Betreiber des Stromnetzes im Großarltal.

Zuckerl für die Anrainer

Für die Anrainer des Kraftwerkes bringe der Bau eine Reihe von Vorteilen, heißt es in der Aussendung. Beim Bau der Druckrohrleitung werde die nahegelegene 30-Kilovolt-Freileitung abgetragen und als Erdkabel verlegt. Zusätzlich könnten die Gemeinden Großarl und Hüttschlag die Rohrleitungstrasse als Radweg benützen. Außerdem werde der Hochwasserschutz verbessert.

Auch in Oberösterreich will die Energie AG die Wasserkraft weiter ausbauen. Es seien weitere Laufkraftwerks-Projekte in Vorbereitung, heißt es in der Aussendung. Für ein Pumpspeicher-Kraftwerk im Salzkammergut bei Ebensee liefen bereits Voruntersuchungen.

Um Strom aus Wind und Photovoltaik in Zukunft verstärkt nützen zu können, seien Pumpspeicher-Kraftwerke eine wesentliche Voraussetzung. Wind- und Sonnenkraftwerke erzeugten bei starkem Wind und hoher Sonneneinstrahlung viel, andererseits muss die Stromversorgung auch bei Flaute und in der Nacht funktionieren, so die Energie AG.

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