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Dubiose Wohnbaufirma wird genau geprüft

Wirtschaftsszene

Alle Wohnungen wurden verkauft – zu billig? Bild: Symbolfoto: Weihbold

Der Fall der gemeinnützigen Wohnbaufirma Buntes Wohnen wird immer skurriler. Nachdem der Sitz, wie berichtet, von Wien nach Linz und dann nach Eisenstadt verlegt wurde, hat sich die Gesellschaft in Pannonia umbenannt. Der Revisionsverband führt eine Sonderprüfung durch. Es besteht der Verdacht, dass Wohnungen zu billig verkauft wurden. Laut Insidern sind mittlerweile alle Grundstücke und Wohnungen veräußert.

Es stellt sich die Frage, ob es einen Abfluss gemeinwirtschaftlichen Vermögens gegeben und wer die Liegenschaften erworben hat. Immerhin geht es um geförderte Wohnungen. Der Wiener Anwalt Franz Guggenberger ist aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Er ist aber weiter im Vorstand der Privatstiftung zur Förderung der Wissenschaft und universitären Forschung, die Eigentümerin von Pannonia ist. Im Vorstand sitzen auch der Linzer Anwalt Alexander Hasch und der Wiener Andreas Conrad-Billroth. Guggenberger und Hasch berufen sich auf die Verschwiegenheitsverpflichtung.

Im Aufsichtsrat der Pannonia ist weiter der SP-Nationalratsabgeordnete Peter Wittmann. Neuer Vorsitzender ist der Anwalt Michael Franz Sauerzopf, sein Bruder Hans Peter Sauerzopf ist ebenfalls in das Kontrollgremium eingezogen. Die beiden sind Söhne des ehemaligen stellvertretenden Landeshauptmanns des Burgenlands, Franz Sauerzopf (VP).

Während Michael Franz Sauerzopf zu der Causa „Kein Kommentar“ sagt, teilt sein Bruder Hans Peter mit, dass die Sachlage genau angeschaut und alles gesetzeskonform abgehandelt werde. Die Geschäftsführer Philipp Stolz und Saad-el-Din Hadj-Abdou sind seit Monaten für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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Artikel Alexander Zens 12. März 2011 - 00:04 Uhr
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