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Aus Uno Shopping soll Smart City Leonding werden

Seit Jahren siecht das ehemalige Einkaufszentrum Uno Shopping vor sich hin, steht nach dem Umzug des einzigen Frequenzbringers Media Markt in die Plus City praktisch leer.

Aus Uno Shopping soll Smart City Leonding werden

So soll das Uno Shopping nach dem Umbau aussehen. Bild: Smart City

Jetzt versucht Eigentümerin Bank Austria mit ihren Immobilienfirmen JOHA (die die Bank finanzierte, als sie noch der Familie Handlbauer gehörte) und Ekazent sowie der Betreiberfirma ROS Retail Outlet einen Neustart.

Potenziellen Mietern wird das Uno Shopping als "Smart City Leonding" angepriesen. Auf 41.000 Quadratmetern sollen 120 Geschäfte entstehen. Dabei will man ein Hybrid-Konzept umsetzen, das eine Mischung aus Shopping Center und Factory Outlet darstellen soll. Letzteres soll vor allem Bekleidung, Schuhe und Sportwaren anbieten. Dafür sind 12.000 Quadratmeter vorgesehen. Im Hauptteil soll wieder ein Lebensmitteldiskonter Frequenz bringen. Im Werbeprospekt ist von einem "neuartigen Value-Konzept" die Rede. Das Wiener Architekturbüro BEHF hat das Einkaufszentrum neu geplant und soll den Umbau begleiten. Dabei soll die Zweiteilung auch optisch umgesetzt werden.

Die Wiener ROS Retail Outlet Shopping wird von den Eigentümern Thomas Reichenauer und Gerhard Graf geführt und managt zwei Outlet Center in Deutschland, eines in der Schweiz und das Fashion Outlet in Parndorf.

Die Umsetzung ist allerdings noch nicht fix. Offenbar soll erst einmal abgewartet werden, wie viele Mieter Interesse an dem Konzept zeigen. Im Mai soll eine Entscheidung fallen.

Abgeblitzt ist bei der Bank Austria Plus-City-Chef Ernst Kirchmayr. Er hatte vorgeschlagen, aus der Uno Shopping ein Wohnprojekt zu machen und den Umstand zu nutzen, dass die Straßenbahn künftig dort hält. Der Vorteil für Kirchmayr wäre gewesen, dass dort statt Konkurrenz potenzielle Kunden gesessen wären, die sogar mit der Straßenbahn bei ihm einkaufen hätten können.

http://www.smartcityleonding.com/projekt/

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Artikel Dietmar Mascher 25. März 2015 - 00:04 Uhr
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