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Aus Sanatorium Rupp in St. Georgen wurde Gesundheitszentrum "Am Kogl"

ST. GEORGEN/ATTERGAU. Anfang 2016 hat die Mühlviertler Unternehmerfamilie Hochreiter das insolvente Sanatorium Rupp übernommen.

Aus Sanatorium Rupp in St. Georgen wurde Gesundheitszentrum "Am Kogl"

Neues Kurhaus zur (Wieder)erlangung der Mobilität. Bild: Am Kogl

Die beiden involvierten Brüder ergänzen sich dabei perfekt: Wolfgang Hochreiter ist der Unternehmer, der in der familieneigenen Fleisch- und Lebensmittelfirma die Fäden zieht. Bruder Josef ist Primar für Orthopädie am Ordensklinikum Linz und für den medizinischen Bereich verantwortlich.

Seit der Übernahme wurden 20 Millionen Euro in die völlige Neuaufstellung des Kurhauses und Hotels gesteckt. Am 21. Dezember wird das alte Kurheim geschlossen, nahtlos checken die Gäste dann im neuen Gesundheitszentrum "Am Kogl" ein, berichtet Wolfgang Hochreiter anlässlich der ersten Präsentation des Gesundheitszentrums.

50 Millionen investiert

Das Kurhaus in St. Georgen war immer auf den Bewegungs- und Stützapparat spezialisiert und wird es auch bleiben. 15 Millionen Euro kostete der Neubau, um fünf Millionen Euro wurde das nun angrenzende Hotel modernisiert.

Parallel zu den Bauarbeiten im Salzkammergut haben die Hochreiters in Bad Leonfelden das Vortuna um- und neugebaut. "Allein die Gesundheitssparte unserer Firmengruppe hat in den vergangenen zwei Jahren 50 Millionen Euro investiert", sagt Wolfgang Hochreiter. Im Mühlviertel sind auch die weiteren Geschwister Helga Leitner und Gottfried Hochreiter involviert.

Mit dem Neubau übersiedeln alle Aktivitäten in St. Georgen 500 Meter. Was mit den alten Objekten passiert, sei noch nicht entschieden, sagt Hochreiter. Von Seniorenwohnungen bis zum Schleifen der Immobilien sei noch alles möglich. Nach den vielen Bauaktivitäten sei ihm aber einmal nach Durchschnaufen.

Das neue Haus "Am Kogl" hat 198 Zimmer. Ab 2019 soll die Kommune von 65.000 Nächtigungen privater Vorsorgepatienten und von Kurgästen, die von den Sozialversicherungen geschickt werden, profitieren. Damit seien mehr als 130 Jobs abgesichert. Entsprechend freut sich auch der Bürgermeister Ferdinand Aigner, der von einem Vorzeigebetrieb spricht. (sib)

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Artikel 07. Dezember 2018 - 00:04 Uhr
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