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Uniqa machte 2018 deutlich mehr Gewinn

WIEN. Der börsennotierte Uniqa-Versicherungskonzern sieht sich weiter intensiv nach Zukäufen um, diese seien aber schwer zu finden.

Bild: OÖN

2018 wuchs der Konzern in Schaden/Unfall und der Krankensparte, in Leben sanken die Prämieneinnahmen dagegen – getrieben von der strategischen Rücknahme des ertragsschwachen Einmalerlagsgeschäfts im internationalen Bereich, so Uniqa-Chef Andreas Brandstetter gestern im Bilanzpressegespräch.

Neue Märkte wolle man mit einem Zukauf nicht betreten, sagte Brandstetter. Geld für Akquisitionen habe man zwischen 700 und 800 Millionen Euro zur Verfügung. Auf dem Markt gebe es derzeit leider "mehr Schein als Sein", es sei also schwierig, geeignete Objekte für einen Zukauf zu finden, gab Brandstetter zu verstehen. Möglich sei eine Akquisition im Technologiebereich. Alternativen für einen Zukauf wären angesichts der starken Kapitalisierung ein Aktienrückkauf oder eine Sonderdividende – zugegeben "ein Luxusproblem", so Brandstetter. Aktuell plane man aber keine dieser beiden Möglichkeiten.

Netto habe der Konzern im Vorjahr inklusive Österreich rund 700.000 Kunden neu dazugewonnen, also abzüglich ausgelaufener oder stornierter Verträge. Man liege bereits jetzt jenseits der für 2020 anvisierten zehn Millionen Kunden konzernweit.

Das Unternehmen ist in 18 Ländern vertreten und im Ausland größtenteils in Osteuropa tätig.



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Artikel nachrichten.at/apa 21. Februar 2019 - 09:08 Uhr
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