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Das sind die Sieger des Pegasus 2013

LINZ. Die Jury hat entschieden – 13 Pegasus-Trophäen gingen bei der Jubiläums-Gala an die erfolgreichen Betriebe.

Das sind die Sieger des Pegasus 2013

Sechsmal Pegasus in Gold, einmal in Kristall fürs Lebenswerk: Sie sind die strahlenden Sieger, die sich am Donnerstagabend über ihre Statuetten freuen durften. Bild: Volker Weihbold

250 Statuetten konnten die Pegasus-Gewinner der vergangenen 19 Jahre bereits entgegennehmen. Sie wurden aus mehr als 5000 Bewerbern ausgewählt. Bei der 20. Auflage des OÖN-Wirtschaftspreises sind am Donnerstagabend 13 weitere Pegasus-Preisträger dazu- gekommen – sechs davon in Gold.

Gemeinsam mit der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, der Wirtschaftsprüfungskanzlei KPMG, der Wirtschaftskammer, der Industriellenvereinigung und dem Land Oberösterreich holten die OÖNachrichten die erfolgreichsten Unternehmer Oberösterreichs im Linzer Brucknerhaus auf die Bühne.

Entscheidend für den Erfolg war die wirtschaftliche Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres. Freuen durften sich die Gewinner in den Hauptkategorien „Klein, aber effizient“ (bis 49 Mitarbeiter), „Das starke Rückgrat“ (50–249 Mitarbeiter) und „Die Leitbetriebe“ (über 250 Mitarbeiter). Dazu kamen die Sonderpreise des Landes für Wachstumserfolge und innovative Tourismusprojekte.

Aus den Einreichungen wählte die Jury zudem die Preisträgerin für den Sonderpreis als erfolgreiche Managerin oder Unternehmerin. Mit dem kristallenen Pegasus wurde Linz-Textil-Chef Dionys Lehner für sein Lebenswerk geehrt.

Die Gewinner der Trophäen in Gold und ihre Unternehmen

Markus Liebl: Der langjährige Chef der Brau Union war vom Gewinn des Preises in der Kategorie Leitbetriebe völlig überrascht. Österreichs größtes Brauereiunternehmen ist ein verdienter Sieger: Im Vorjahr konnte das Unternehmen Absatz und Umsatz erneut steigern. Bereits vor 19 Jahren hat die damals noch selbstständige Brau AG den goldenen Pegasus mit nach Hause genommen. Die heutige Brau Union ist Teil des Heineken-Konzerns. Liebl sieht das entspannt: „Wenn die Zahlen stimmen, hat man eine relativ lange Leine.“

Brigitte Straßer hat den Gemischtwarenladen ihrer Eltern in Hartkirchen 1994 übernommen. Sie forcierte das Lebensmittelsortiment, trat 2005 in das Spar-Netzwerk ein und investierte in die Modernisierung ihres Supermarkts im Jahr 2007. In sechs Jahren hat Straßer den Umsatz verdoppelt, das Geschäft läuft profitabel. Sie beschäftigt 22 Mitarbeiter. Es gibt seit Jahren so gut wie keine Fluktuation. Die verheiratete Mutter von drei Kindern bekam den Sonderpreis der Wirtschaftskammer „Frau in führender Position“.

Josef Priglinger nahm für seine Firma Biohort den Pegasus in Gold in der Sparte „Das starke Rückgrat“ in Empfang. Der Unternehmer hatte Biohort 1997 aus der Normstahl-Gruppe herausgekauft. Er übersiedelte das Unternehmen von Niederwaldkirchen nach Neufelden. Dort werden Gartenhäuser, Freizeit-Boxen und Geräteschränke produziert. Im Vorjahr hat Priglinger 6,6 Millionen Euro in den Ausbau der Fertigung investiert. 130 Mitarbeiter erwirtschafteten zuletzt einen Umsatz von rund 21,5 Millionen Euro.

Robert Kabaja hat sich vor elf Jahren in einer Werkstatt als Formenbauer selbstständig gemacht. 2008 wagte der Werkzeugbauer und gebürtige Tscheche, Robert Kabaja, den Sprung und hat in Eitzing im Bezirk Ried im Innkreis neu gebaut. Seither hat sich der Umsatz von 600.000 auf 4,5 Millionen Euro erhöht. Aus vier Mitarbeitern wurden 17. Dies brachte ihm jetzt den Pegasus in Gold für Wachstumserfolge. RKM Frästechnik baut Werkzeuge, mit denen etwa Flugzeugzulieferer FACC seine Kohlenstoffteile formt.

Jochum Bierma hat 1989 die Firma Sano Transportgeräte gegründet. Heute ist die Lichtenberger Firma in mehr als 50 Ländern vertreten und erwirtschaftet mit 39 Mitarbeitern einen Umsatz von acht Millionen Euro – am Donnerstag erhielten Bierma und Geschäftsführer Manfred Winkler den Pegasus in Gold in der Kategorie Kleinbetriebe. Sano stellt elektrische Treppensteiger her, mit denen schwere Lasten wie Waschmaschinen oder Getränkekisten, aber auch Personen leichter über Treppen transportiert werden können.

Markus Achleitner hat das Eurothermen Resort Bad Schallerbach gemeinsam mit Geschäftsführer Gerhard Baumgartner zu einem der erfolgreichsten Tourismus-Betriebe Oberösterreichs gemacht. Für die jüngste Innovation bekamen die beiden nun den Pegasus für „Innovative Tourismusprojekte“ überreicht: 30 Millionen Euro wurden in das neue Aquapulco Tropicana mit Piratenwelt und Cabrio-Therme investiert. Nach nur einem Jahr Bauzeit wurde es eröffnet und schaffte 2012 mit einer Million Besuchern gleich einen Gästerekord.

Preis für das Lebenswerk

Mit dem Pegasus in Kristall für das unternehmerische Lebenswerk wurde Dionys Lehner ausgezeichnet. Der langjährige Chef der Linz Textil AG feierte die Auszeichnung mit seiner Familie, Ehefrau Barbara und den Kindern Beat, Lucia und Niklas.

 

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Artikel 08. Juni 2013 - 00:05 Uhr
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