Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Mittwoch, 24. April 2019, 18:24 Uhr

Linz: 26°C Ort wählen »
 
Mittwoch, 24. April 2019, 18:24 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Wirtschaft

Glatz-Kremsner ist neue Casinos Austria-Chefin

WIEN. Der Aufsichtsrat der Casino Austria hat am Donnerstag in einer außerordentlichen Sitzung einen neuen Dreier-Vorstand gewählt. Vorstandsvorsitzende wurde Bettina Glatz-Kremsner.

Bettina Glatz-Kremsner Bild: APA

Seit Donnerstag ist offiziell, was die Gerüchteküche lange wusste: Finanzvorständin Bettina Glatz-Kremsner wird Generaldirektorin bei den Casinos Austria (Casag). Ihr zur Seite stehen der KKCG-Manager Martin Skopek und der Vorstand der Investmentgesellschaft Sigma, Peter Sidlo, als Vorstandsdirektoren.

Gleichzeitig hat der Aufsichtsrat für die größte Casinos-Tochter Österreichische Lotterien ebenfalls Bettina Glatz-Kremsner als Vorstandsvorsitzende und Martin Skopek als Vorstandsdirektor gewählt.
„Das neue Team steht einerseits für Stabilität und Kontinuität, andererseits für neue Impulse für kommende Herausforderungen“, kommentiert der Aufsichtsratsvorsitzende Walter Rothensteiner die Bestellung.

Gute Verbindungen

Glatz-Kremsner ist seit vielen Jahren bei den Casinos Austria. Sie ist als ÖVP-Vizeparteivorsitzende gut mit der größeren Regierungspartei vernetzt. Skopek ist vom tschechischen Großaktionär Sazka für den Vorstand vorgeschlagen worden. Er ist seit einigen Jahren beim Mischkonzern KKCG des Milliardärs Karel Komarek tätig. KKCG wiederum ist Alleineigentümer der Sazka. Sidlo wiederum hat sich bisher beruflich als Finanzexperte betätigt und ist als FPÖ-Bezirksrat in Wien mit der kleineren Regierungspartei verbunden.

Drei Großaktionäre

Der Glücksspielkonzern Casag, zu dem neben den Casinos in Österreich unter anderem die Lotterien und die Auslands-Casinos gehören, hat drei Großaktionäre: Die Republik Österreich (33,24 Prozent), die tschechische Sazka-Gruppe (38,29 Prozent) und die heimische Glücksspielgruppe Novomatic (17,1 Prozent).

Casinos Austria und die Lotterien-Gruppe erwirtschafteten 2018 nach vorläufigen Zahlen einen konsolidierten Umsatz von 4,49 Milliarden Euro (plus 11,7 Prozent) und einen Betriebserfolg von 143,95 Millionen Euro (2017: 139 Millionen). Der Konzerngewinn fiel um acht Prozent auf 92,66 Millionen Euro.

 

Kommentare anzeigen »
Artikel 28. März 2019 - 13:48 Uhr
Mehr Wirtschaft

Banken-KV - Gehälter steigen um rund drei Prozent

WIEN. Nach fünf Runden haben die Tarifpartner in der Nacht auf Mittwoch die diesjährige Gehaltsverhandlung ...

Androsch: "Die UniCredit will in Österreich die Banken auszuzeln"

LINZ/MAILAND. Der ehemalige SP-Finanzminister und Generaldirektor der Creditanstalt, Hannes Androsch, war ...

Urteil: Befristung von Gutschein auf drei Jahre ungültig

LINZ. Das Oberlandesgericht (OLG) Linz hat die Einschränkung der Gültigkeitsdauer von Gutschein-Karten ...

Snapchat weiter tief in den roten Zahlen

LOS ANGELES. Die Foto-App Snapchat hat erstmals nach drei Quartalen wieder Nutzer dazugewonnen.

Umstrittene Online-Bank plant 300 neue Jobs in Wien

WIEN. Die Berliner Smartphone-Bank N26 eröffnet ein Technologie- und Innovationszentrum in Wien.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS