Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Mittwoch, 20. März 2019, 01:46 Uhr

Linz: 4°C Ort wählen »
 
Mittwoch, 20. März 2019, 01:46 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Wirtschaft

geizhals.at erhöht Preise für Händler

WIEN. Ab Juni sind pro Klick der Konsumenten auf ein Firmenprofil im Schnitt 20 Cent anstatt derzeit 16 Cent zu begleichen

(Symbolbild) Bild: www.colourbox.de

Die Online-Preisvergleichsplattform geizhals.at erhöht die Preise für die teilnehmenden 560 Händler. Ab Juni sind pro Klick der Konsumenten auf ein Firmenprofil im Schnitt 20 Cent anstatt derzeit 16 Cent zu begleichen, berichtet der "Standard". Die Vergleichsplattform verteidigt die Tariferhöhung mit höheren Kosten für die 75 Mitarbeiter in Wien.

Einige namentlich nicht genannte Händler denken aufgrund der Geizhals-Preiserhöhung darüber nach, eine Beschwerde bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) einzubringen, schreibt die Zeitung. Die kleinen Händler fürchten eine Ungleichbehandlung gegenüber Händlerriesen wie Amazon, weil diese sich möglicherweise bessere Konditionen aushandeln und es damit zu einer Wettbewerbsverzerrung kommen könnte. Vor allem Elektrohändler sind auf geizhals.at aktiv.

Für den Obmann des Elektrohandels der Wirtschaftskammer, Wolfgang Krejcik, gibt es aktuell keine Wettbewerbsbedenken wegen geizhals.at. Die Preiserhöhungen sind für ihn dennoch überzogen. Er verstehe die Nervosität auf dem Markt versteht, weil "Geizhals ist für Händler in Österreich fast unverzichtbar." "Ich bin zuversichtlich, dass wir einen Kompromiss schaffen werden", sagte der Wiener Elektrohändler dem "Standard".

Die Online-Preisvergleichsplattform weist die Kritik an überhöhten Tarifen zurück. Die Preise von Geizhals seien auch nach der Erhöhung immer noch deutlich unter dem marktüblichen Schnitt. "Das letzte Mal stiegen sie 2016 um rund zwölf Prozent", sagte Geizhals-Unternehmenssprecher Michael Nikolajuk der Zeitung. Amazon bezahle aufgrund eines Provisionsmodells im Schnitt um rund 65 Prozent mehr als andere Händler.

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at/apa 15. März 2019 - 08:58 Uhr
Mehr Wirtschaft

GIG Fassadenbau sieht dem Brexit recht gelassen entgegen

ATTNANG-PUCHHEIM. Rund die Hälfte seines Geschäftes macht der Produzent von Sonderfassaden GIG Fassadenbau ...

"Wirte sind Künstler und Köche, aber keine Kaufleute"

LINZ. Großpleite von Linzer Lokalen: Die Gastronomie gehört zu jenen Branchen mit den meisten Insolvenzen ...

Noch mehr Agrana-Früchte für die Aufsteiger in China

Der österreichische Börsekonzern eröffnete sein drittes Werk im Reich der Mitte – ...

Deutsche Wirtschaftsweise halbieren ihre Prognose

BERLIN. Höchst unterschiedlich fielen gestern zwei viel beachtete Prognosen für die deutsche Konjunktur aus.

Pegasus 2019: Jetzt rasch bewerben!

LINZ. Der Pegasus nimmt Fahrt auf. Seit zweieinhalb Wochen läuft die Bewerbungsfrist für den wichtigsten ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS