Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Freitag, 26. April 2019, 09:37 Uhr

Linz: 17°C Ort wählen »
 
Freitag, 26. April 2019, 09:37 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Wirtschaft

Börsentag: In den USA geht die Rezessionsangst um

NEW YORK. Aus Furcht vor einer US-Rezession ziehen sich Anleger aus den dortigen Aktienmärkten zurück.

FILES-US-RETAIL-EARNINGS-NIKE

Bild: DREW ANGERER (APA/AFP/GETTY IMAGES/Drew Angerer)

Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 fielen heute, Montag, zur Eröffnung um bis zu 0,3 Prozent. 

Bauchschmerzen bereitete Investoren die Entwicklung am US-Rentenmarkt, wo vergangenen Freitag erstmals seit 2007 dreimonatige Anleihen mehr abwarfen als zehnjährige. Dies sei ein Alarmsignal, da es auf eine naheliegende Rezession hindeute, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. Unter normalen Bedingungen sollte die länger laufende Anleihe eine höhere Rendite abwerfen als die kurzzeitigere, da das Risiko bei längerer Bindung höher ist. 

Die Aktien von Boeing stiegen um 1,02 Prozent, obwohl der Druck beim Flugzeugbauer wegen der Krise mit dem Unglücksflieger 737 Max nicht abreißt.

Gespannt blicken Anleger nach Cupertino, wo Apple heute Abend zu einem Pressetermin geladen hat. Vermutet wird, dass der Technologiekonzern in Zeiten stockender iPhone-Absätze als neue Erlösquellen einen eigenen Videostreamingdienst und neue Abo-Angebote vorstellen wird. Die Aktien fielen dennoch leicht. 

Relativ wenig beeindruckt zeigte sich Nike von der Strafe der EU-Kommission. Weil der Sportartikelhersteller gegen EU-Kartellrecht verstoßen hat, soll er 12,5 Millionen Euro zahlen. Die Nike-Aktie blieb stabil bei 81,39 US-Dollar. 

Wenig Bewegung in Wien

Der Tag an der Wiener Börse verlief weitgehend ruhig. Beim heimischen Leitindex ATX gab es kaum Entwicklungen. Dieser schloss mit 3015,14 Punkten, ein Minus von 0,83 Prozent gegenüber dem Freitagswert. Zu den heutigen Gewinnern zählten die Raiffeisen Bank International mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 20,23 Euro sowie der Versicherer Uniqa mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 8,96 Euro. 

Zu den Verlierern gehörten Do&Co. mit einem Minus von 3,53 Prozent auf 71,1 Euro sowie Telekom Austria mit einem Minus von 2,9 Prozent auf 6,7 Euro. 

Kommentare anzeigen »
Artikel 25. März 2019 - 17:58 Uhr
Mehr Wirtschaft

Der Alibaba-Chef will die Welt erobern und hält nichts von Skepsis in Europa

HANGZHOU. Der chinesische Online-Milliardär Jack Ma vereinbarte mit Kanzler Kurz Aktivitäten in Österreich.

Kika/Leiner: Neuer Anstrich soll aus Verlustzone führen

WIEN. Eigentümerwechsel, Filialschließungen und Mitarbeiterabbau: 2018 war für Kika/Leiner ein Seuchenjahr.

Lawog: Zweites Standbein als Gemeinde-Dienstleister

LINZ. Die Landeswohnungsgenossenschaft (Lawog), eine der größten gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften des ...

Accenture will in Linz bis 2021 um 100 Leute wachsen

LINZ. Weltweit beschäftigt der Beratungs- und Digitalisierungsdienstleister Accenture fast eine halbe ...

"Angriff der Italiener" auf 3-Banken-Gruppe

LINZ/WIEN. Die Bank-Austria-Mutter UniCredit beantragte für die Hauptversammlung der Bank für Tirol und ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS