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Baumaschinenhersteller Wacker Neuson mit Rekordumsatz

MÜNCHEN. Die Wacker Neuson Group konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 den Umsatz um elf Prozent auf 1,71 Milliarden Euro steigern. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg um 22 Prozent auf 159,7 Millionen Euro. 

Der vollelektrische Minibagger EZ17e wurde in Hörsching entwickelt und gefertigt. In drei Wochen wird er der Öffentlichkeit vorgestellt. Bild: Wacker Neuson

Das Geschäft legte in allen Regionen und Geschäftsbereichen zu. Der Konzern profitierte dabei von dem anhaltenden Wachstum der globalen Bauwirtschaft, der Nachfrage in den Kernmärkten Europa und Nordamerika sowie dem Ausbau der Vertriebsaktivitäten in Nordamerika und Asien, so das Unternehmen heute in einer Aussendung.

Das Geschäft mit landwirtschaftlichen Maschinen wuchs demnach besonders stark. Die Kooperation der Konzerntochter Kramer mit dem US-amerikanischen Hersteller John Deere entwickelte sich weiter positiv. 

Durch das höhere Umsatzvolumen und optimierte Kostenstrukturen legte der Konzern beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im vergangenen Jahr überproportional zu. Das Ebit stieg um 21,5 Prozent auf 159,7 Millionen Euro (2017: 131,4 Millionen Euro). Die EBIT-Marge erreichte 9,4 Prozent (2017: 8,6 Prozent). 

Getrieben durch einen deutlichen Anstieg des Umlaufvermögens und den Ausbau des Händlernetzes in Nordamerika fiel der operative Cashflow im Geschäftsjahr 2018 mit -18,1 Millionen Euro negativ aus (2017: 138 Millionen Euro). Für den Anstieg des Umlaufvermögens waren vor allem erhöhte Vorräte und Forderungen verantwortlich.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der ordentlichen Hauptversammlung am 29. Mai vorschlagen, eine Dividende von 0,60 Euro je Aktie auszuschütten (2017: 0,60 Euro). Darüber hinaus sollen die Aktionäre auch am außerordentlichen Ertrag aus dem Verkauf einer Immobiliengesellschaft des Konzerns teilhaben. Daher wird zusätzlich vorgeschlagen, eine Sonderdividende in Höhe von 0,50 Euro je Aktie auszuschütten.

 

 

 

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Artikel OÖN 14. März 2019 - 12:07 Uhr
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