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Wienerberger streicht Dividende

Wienerberger-Umsatz brach ein

Wienerberger-Chef Reithofer Bild: apa

WIEN. Der börsenotierte Baustoffkonzern Wienerberger musste im Geschäftsjahr 2008 einen drastischen Ergebnisrückgang hinnehmen. Der Gewinn nach Steuern sank um 65 Prozent auf 103,3 Millionen Euro. Der Umsatz verringerte sich um zwei Prozent auf 2,4 Milliarden Euro.

Für das „äußerst schwierige und herausfordernde Jahr 2009“ erwartet Konzernchef Wolfgang Reithofer „einen Einser als erste Zahl beim Umsatz“. Außerdem schloss er bei der Bilanzpressekonferenz gestern in Wien einen Verlust im ersten Quartal nicht aus.

Bereits im Juli hat Wienerberger ein Sparprogramm eingeführt. Nach 27 Werken im Vorjahr sollen heuer 20 Standorte geschlossen werden, darunter auch das Hintermauer-Ziegelwerk in Laa an der Thaya mit 26 Beschäftigten.

Insgesamt fallen laut Management-Schätzungen den Einsparungen 600 bis 800 Arbeitsplätze zum Opfer. Zum Jahresende 2008 beschäftigte der Konzern rund 14.000 Mitarbeiter. Auch die Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2008 um 22 Prozent zurückgefahren.

Wienerberger will seine Nettoverschuldung um jährlich 100 Millionen Euro reduzieren. Derzeit beträgt sie 890 Millionen Euro. Dass für 2008 erstmals seit vielen Jahren keine Dividende ausbezahlt wird, erspare dem Unternehmen 30 Millionen Euro.

Vorstandsgagen schrumpften

Auch die Vorstandsgehälter verringerten sich deutlich: Die erfolgsabhängigen Bezüge der Vorstände sanken im Vergleich zu 2007 um 77 Prozent.

Reithofer forderte die Politik dazu auf, den Wohnbau zu einem Schwerpunkt der Konjunkturbelebungsmaßnahmen zu machen. (bw)

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Artikel 18. März 2009 - 00:04 Uhr
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