Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Sonntag, 21. April 2019, 04:07 Uhr

Linz: 12°C Ort wählen »
 
Sonntag, 21. April 2019, 04:07 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Wirtschaft

Umbau in Kraftwerksparte belastet Siemens-Geschäft

MÜNCHEN. Mischkonzern verdiente fast um die Hälfte weniger Dividende soll um zehn Cent erhöht werden.

Umbau in Kraftwerksparte belastet Siemens-Geschäft

Siemens-Chef Joe Kaeser Bild: APA/AFP/CHRISTOF STACHE

Hohe Kosten für den Personalumbau in der Kraftwerksparte haben im vierten Quartal den Gewinn bei Siemens kräftig gedrückt. Unter dem Strich verdiente der deutsche Mischkonzern 681 Millionen Euro – um 46 Prozent weniger als noch im Jahr zuvor.

Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf rund 22,6 Milliarden Euro. Die Dividende will Siemens um zehn Cent auf 3,80 Euro je Aktie erhöhen. Zudem beginnt im November ein weiteres, erneut drei Milliarden Euro schweres Aktienrückkaufprogramm, das bis 2021 läuft.

Im Gesamtgeschäftsjahr legte Siemens beim Gewinn zu. Nach Steuern blieben dem Konzern rund 6,12 Milliarden Euro – nach rund 6,09 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Der Umsatz stieg ebenfalls leicht von 82,86 auf 83,04 Milliarden Euro.

Insgesamt präsentierte Siemens in nahezu allen Sparten sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis gestiegene Zahlen. Die Krise in der Kraftwerksparte aufgrund von Überkapazitäten insbesondere von großen Gasturbinen geht indes weiter. Die hohen Umbaukosten ließen das Ergebnis auf ein Minus von 139 Millionen Euro einbrechen. Der Umsatz ging um acht Prozent auf rund 3,35 Milliarden Euro zurück. Anfang des Jahres hatte sich Siemens mit der Arbeitnehmerseite auf den Abbau von 2900 Stellen allein in Deutschland geeinigt sowie auf die Neustrukturierung der Standorte. Die Kosten für den Personalabbau allein in der schwächelnden Kraftwerksparte bezifferte Siemens mit 301 Millionen Euro.

Siemens beschäftigt 372.000 Mitarbeiter in 190 Ländern, davon laut Firmenhomepage rund 10.300 in Österreich.

Kommentare anzeigen »
Artikel OÖN 09. November 2018 - 00:04 Uhr
Mehr Wirtschaft

Komplizierter Verkauf von Steyr Motors

Es gibt mehrere Interessenten mit unterschiedlichen Absichten – und viele Einflüsterer.

Klampfer zieht größten Firmenauftrag an Land

LEONDING. Leondinger Elektroanlagenbauer stattet um 25 Millionen Euro ein Krankenhaus nahe Ulm aus.

Wie Maschinen aus Oberösterreich Bierflaschen in Vanuatu reinigen

MICHAELNBACH/ZÜRICH. In Michaelnbach entstehen Waschanlagen für Brauereien, Molkereien und Keltereien.

Techniker schützt Glas vorm Kippen

NEUKIRCHEN BEI LAMBACH. Harald Lehner erfand ein Stecksystem, das Gläser vor dem Umfallen bewahrt.

Ansfeldner entwickeln Elektroflugzeug

ANSFELDEN. HB Flugtechnik: Damals wie heute sind Akkuleistung und -gewicht die Schwachstellen.
Meistgelesen   mehr »
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS