Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Freitag, 20. Juli 2018, 20:03 Uhr

Linz: 29°C Ort wählen »
 
Freitag, 20. Juli 2018, 20:03 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Wirtschaft

Siemens stärkt seine Windkraft-Sparte mit Zukauf

MÜNCHEN. Mit der Neuerwerbung aus Spanien schließt der deutsche Konzern zur Weltspitze auf.

Siemens will zu einem führenden Anbieter von Windkraftanlagen aufsteigen. Der Konzern verschmilzt dazu seine Windenergie-Sparte mit dem spanischen Unternehmen Gamesa, teilte Siemens gestern mit. Während Siemens mit seinen Offshore-Anlagen Weltmarktführer ist, gilt Gamesa als Spezialist für Windkraftanlagen an Land. Das Geschäft soll im Frühjahr 2017 unter Dach und Fach sein.

Mit dem neu geschaffenen Unternehmen aus Siemens Wind Power und Gamesa solle ein "weltweit führender Anbieter von Windkraftanlagen entstehen", hieß es in der Aussendung. Zusammengenommen verfügen die beiden Windsparten den Angaben zufolge über einen Umsatz von 9,3 Milliarden Euro , einen Auftragsstand von etwa 20 Milliarden Euro und eine installierte Leistung von 69 Gigawatt. Das neue Unternehmen soll künftig seinen Sitz in Spanien haben und an der spanischen Börse notieren. Die Zentrale für das On- shore-Geschäft ist in Spanien geplant, die Zentralen für das Offshore-Geschäft sollen in Hamburg und im dänischen Vejle angesiedelt sein. Siemens wird am Gemeinschaftsunternehmen 59 Prozent der Anteile halten.

Kommentare anzeigen »
Artikel OÖN 18. Juni 2016 - 00:04 Uhr
Mehr Wirtschaft

Trump legt im Handelsstreit nach

WASHINGTON / BRÜSSEL / PEKING. US-Präsident Donald Trump heizt den Handelskonflikt mit der EU und China ...

Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los

WIEN / SCHWECHAT / DUBLIN. Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und ...

Über den Wolken online - Internet im Flugzeug auf dem Vormarsch

DÜSSELDORF. Was für ein ungewohntes Gefühl: Das Handy ausschalten, sich für ein paar Stunden von der Welt ...

US-Firmen in China spüren schon Auswirkungen des Handelskonflikts

PEKING. Amerikanische Unternehmen in China spüren bereits die Auswirkungen des Handelskonflikts zwischen ...

Spar-Chef: "Abschiebung widerspricht jeder Logik"

LINZ. "Ausbildung statt Abschiebung": Mit Spar-Chef Gerhard Drexel gibt es einen weiteren prominenten ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS