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Scheich Al Jaber in Nöten

Scheich Al Jaber in Nöten

Reich, aber nicht liquide? Bild: APA

WIEN. Mohammed Bin Issa Al Jaber aus Saudi-Arabien hat in Österreich viele offene Rechnungen. Angekündigte Kapitalspritzen für Unternehmen finden nicht statt – beispielsweise bei der mittlerweile an die Lufthansa verscherbelten AUA, bei der er mit 150 Millionen Euro hätte einsteigen wollen.

Der Bank Austria schuldet Al Jaber rund 25 Millionen Euro. Weil bei den Hotels „The Ring“ und „Grand Hotel“ zahlreiche Fristen verstrichen sind, schickt ihm die Bank den Exekutor. „Wir hatten dort Pfandrechte auf die Liegenschaften, die exekutierbar sind“, sagt Bank-Austria-Sprecher Martin Halama. Beim Hotelprojekt Schwarzenberg kündigte die Volksbank-Tochter Immoconsult den Pachtvertrag mit Al Jaber. Zwei Jahre lang hatte der Scheich versprochen, 20 Millionen Euro für den Bau zu investieren. Die Eröffnung des Hotels könnte sich nun um zwei bis drei Jahre verschieben.

Al Jaber wird vom US-Magazin Forbes auf ein Vermögen von sieben Milliarden US-Dollar geschätzt. Wie es um die Liquidität bestellt ist, ist angesichts seiner mangelnden Zahlungsmoral fraglich.

Sanierungsplan für Kneissl

Für die insolvente Tiroler Skifirma Kneissl hat der Mehrheitseigentümer Al Jaber am Freitag in letzter Minute einen Sanierungsplan eingebracht. Ob die 1,2 Millionen Euro, zu der sich seine Beteiligungsverwaltung verpflichtet hat, eingelangt sind, war gestern unklar.

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Artikel 23. April 2011 - 00:04 Uhr
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