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Oberösterreichs Bauern verdienten am besten

WIEN. Die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft stiegen 2017 in Oberösterreich im Bundesländervergleich am stärksten.

Oberösterreichs Bauern verdienten am besten

Kuhmilch erzielte 2017 bessere Preise. Bild: Volker Weihbold

Sie legten vor allem wegen der höheren Erträge aus der Milchviehhaltung und der Schweinehaltung um 47 Prozent zum Vorjahr zu, ist dem Grünen Bericht des Landwirtschaftsministeriums zu entnehmen, der am Dienstag veröffentlicht wurde. In den so genannten Veredelungsbetrieben machten sich die gestiegenen Erzeugerpreise für Zuchtsauen, Ferkel und Mastschweine sowie Produktionsausweitungen äußerst positiv bemerkbar.

Die höchsten Einkünfte in absoluten Zahlen erzielten die burgenländischen Landwirte mit 39.247 Euro je Betrieb. Danach folgen Oberösterreich (37.744 Euro) und Vorarlberg. Im Österreich-Durchschnitt kamen die heimischen Bauern 2017 auf eine Einkommenssteigerung von 14 Prozent auf 31.133 Euro je Betrieb. Nach mehreren Jahren mit Einkommensrückgängen legten damit die Einkünfte das zweite Jahr in Folge kräftig zu (2016: plus zwölf Prozent).

16 Prozent der Erträge sind Förderungen

Die Landwirte sind von öffentlichen Förderungen abhängig. Diese machten 16 Prozent (Oberösterreich: 13 Prozent) der Erträge von 118.911 Euro je Betrieb aus. Von diesen werden die Aufwendungen abgezogen, um auf die Einkünfte zu kommen.

Nur ein Drittel der Betriebe wird im Haupterwerb geführt, 55 Prozent der Bauern gehen einem anderen Hauptberuf nach, weil sie und ihre Familien von den landwirtschaftlichen Erträgen nicht leben könnten. Die Land- und Forstwirtschaft trug in Österreich 2017 nur noch 1,3 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei. Vom Produktionswert entfielen 7,3 Milliarden Euro auf die Landwirtschaft und 1,6 Milliarden Euro auf die Forstwirtschaft.

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Artikel 12. September 2018 - 00:04 Uhr
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