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Ölförderländer drosseln ihre Produktion

WIEN. Opec-Minister vor Einigung über Förderkürzung

Ölförderländer drosseln ihre Produktion

Der Ölhahn soll mit Jahresbeginn wieder zugedreht werden. Bild: REUTERS

Unmittelbar vor der Sitzung des Ölkartells Opec und anderen wichtigen Förderländern wie Russland zeichnet sich eine Einigung über die Senkung der Produktion in den Mitgliedsländern ab. Heute, Donnerstag, tagen die Vertreter der größten erdölexportierenden Staaten in Wien.

Der Ölminister des Oman, Mohammed Al Rumhi, bestätigte am Mittwoch abend in Wien eine Produktionskürzung. Demnach soll es ab Jänner eine Kürzung über einen Zeitraum von sechs Monaten geben. Zu weiteren Details machte der Minister keine Angaben. Zvor war über ein Drosseln der Ölförderung um bis zu 1,3 Millionen Barrel pro Tag die Rede.

Saudi-Arabien und das von ihr angeführte Ölkartell Opec sehen sich wiederholten Forderungen von US-Präsident Donald Trump ausgesetzt, den Ölpreis zu stabilisieren. Trump hat das Ölkartell dazu aufgerufen, von einer Förderkürzung abzusehen. Hoffentlich werde die Opec die Fördermengen nicht beschneiden, schrieb Trump gestern, Mittwoch, auf Twitter. "Die Welt will keine höheren Ölpreise sehen und braucht sie auch nicht."

Ölpreis stark unter Druck

Auch wenn die Ölpreise bereits in den vergangenen drei Monaten stark unter Druck gekommen sind, ist die Haushaltsenergie in Österreich im Oktober gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent teurer geworden. Preistreiber waren Treibstoffe und Heizöl, das um 30 Prozent mehr kostete als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

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Artikel OÖN 06. Dezember 2018 - 00:04 Uhr
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