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Niki-Übernahme: Belegschaft atmet auf

WIEN. Betriebsrat zufrieden – Drei Viertel der 1000 Mitarbeiter können bleiben.

Niki-Übernahme: Belegschaft atmet auf

Niki wird Teil der IAG-Gruppe Bild: Reuters

Es gab viele positive und wenige negative Reaktionen auf die Übernahme der insolventen österreichischen Fluglinie Niki durch den British-Airways-Mutterkonzern IAG. "Unter den Umständen war es die beste Lösung", sagte Niki-Betriebsratschef Stefan Tankovits: "Jetzt haben wir die Information, dass es für 750 Mitarbeiter von 1000 auf jeden Fall weitergeht." Um die verbleibenden Angestellten mache er sich keine Sorgen. Es gebe sehr gute Jobchancen bei Konkurrenten.

Wie berichtet, übernimmt der zu IAG gehörende spanische Billigflieger Vueling um 20 Millionen Euro große Teile von Niki. Zudem erklärte sich IAG bereit, der bisherigen Tochter der ebenfalls insolventen Air Berlin für die Zeit bis zur endgültigen Übernahme mit 16,5 Millionen Euro unter die Arme zu greifen. Der Verkauf soll bis Ende Februar über die Bühne gehen.

Niki sei der wirtschaftlichste Teil von Air Berlin, und die Ausrichtung auf den Freizeitbereich passe perfekt zur Strategie von Vueling, sagte IAG-Chef Willie Walsh.

Kritik aus Bayern kam an den EU-Wettbewerbshütern, wegen deren Bedenken die Lufthansa ihr Angebot für Niki zurückgezogen hatte. CSU-Finanzpolitiker Hans Michelbach sagte, die EU habe "einen Interessenten vergrault, der bereit war, für Niki rund 200 Millionen Euro zu zahlen". Viele Beobachter sehen es aber positiv, dass die Lufthansa nach der AUA nicht auch noch Niki übernommen hat.

Mehr über IAG-Chef Willie Walsh in der Rubrik "Menschen"

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Artikel OÖN 02. Januar 2018 - 00:04 Uhr
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