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Molkereien kontern Minister Rupprechter

WIEN. Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter hat vergangene Woche in den OÖN die Chefs der österreichischen Molkereien heftig kritisiert, sie würden sich zu wenig um Exporte nach China kümmern.

Molkereien kontern Minister Rupprechter

China importiert weniger Milch. Bild: Reuters

Wegen der Importsperre Russlands und dem Fehlen alternativer Exportmärkte sei der Milchpreis für die Bauern um 20 Prozent gesunken.

Hier das Interview nachlesen

Am Montag reagierte Helmut Petschar, der Präsident des Molkereiverbandes, relativ scharf: "Bundesminister Rupprechter ist gefordert, auf EU-Ebene eine Anpassung des Interventionspreises (Anmerkung: Exportstützung) und einen Verzicht auf die Einhebung der Superabgabe durchzusetzen." Österreichs Bauern müssen heuer wegen Überlieferung der Milchquote 47 Millionen Euro Strafe zahlen.

50 Prozent Exportquote

Kritik am Export sei, so Petschar, "nicht nachvollziehbar": "Die Exportquote der heimischen Milchwirtschaft beträgt rund 50 Prozent. Die Märkte werden nach den bestmöglichen Verwertungen ausgewählt." Der Marktführer, Berglandmilch, teilt mit, er exportiere nach China erfolgreich H-Milch.

Die Molkereimanager reden aber nicht gerne über Marktprobleme. Je mehr darüber berichtet werde, desto höher der Preisdruck. (le)

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Artikel 21. Juli 2015 - 00:04 Uhr
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