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Lisec im Aufwärtstrend

HAUSMENING/AMSTETTEN. Der niederösterreichische Hersteller von Maschinen und Software zur Flachglasverarbeitung, Lisec, profitiert von der guten Wirtschaftslage und der Investitionsfreude seiner Kunden.

"Wir verzeichnen den besten Auftragsstand der vergangenen fünf Jahre und sind heuer bereits zu 80 Prozent ausgelastet", sagt Lisec-Chef Othmar Sailer. Mit ein Grund, warum das Unternehmen momentan 50 zusätzliche Fachkräfte sucht.

Lisec besetzt mit Flachglasbearbeitungsmaschinen eine Nische. Die Niederösterreicher, die im Vorjahr mit 1300 Mitarbeitern an mehr als 25 Standorten rund 230 Millionen Euro umsetzten, gelten als Weltmarktführer auf ihrem Gebiet.

Die Exportquote beträgt 90 Prozent. Neben dem Heimmarkt Europa sind Australien, Neuseeland und Südostasien zu wichtigen Märkten geworden. Die USA tragen 15 Prozent zum Umsatz bei. "Wir hoffen nicht, dass auf unsere Maschinen, die wir in die USA exportieren, ähnlich hohe Strafzölle wie bei Stahl kommen werden", sagt Sailer. Sollte der US-Markt für Lisec schwächeln, würden das andere Märkte ausgleichen können.

Innovative Ideen einreichen

Da sich Lisec als führender Innovationsanbieter versteht, geht das Unternehmen aktiv auf die Start-up-Szene in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu. Online können bis 27. Mai Ideen, Projekte und etablierte Lösungen aus den Bereichen digitale Fabrik, Big Data, Logistik und smarte Serviceleistungen rund um den Werkstoff Glas eingereicht werden.

Am 28. Juni sollen dann die von einer Jury ausgewählten Ideengeber ihre Projekte präsentieren. "Wenn wir sinnvolle Business-Modelle daraus generieren, sind wir für alle Möglichkeiten einer Kooperation offen", sagt Sailer, der hofft, "zwei bis drei tolle Ideen" gemeinsam umsetzen zu können. (sail)

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Artikel 09. März 2018 - 00:04 Uhr
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