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Kräftiger Dämpfer bei Rohöl, Silber und Gold

LINZ/FRANKFURT. Die Ölhändler beklagen bei der Sorte Brent den höchsten Tagesverlust seit 20 Jahren. Den Kurs von Silber hat es „zerrissen“. Selbst die Reservewährung Gold schwächelt seit Donnerstag.

Kräftiger Dämpfer bei Rohöl, Silber und Gold

Bild: OÖN Grafik

 

Am massivsten war der Einbruch bei Silber. Von 17 US-Dollar vor einem Jahr war es auf 49,51 Dollar in der Vorwoche geklettert. Am Donnerstag stürzte es auf 34, 30 Dollar, minus 30 Prozent. „Silber hat es richtig zerrissen“, sagt der Edelmetallexperte der Sparkasse Oberösterreich, Roland Öhler. Der scharfe Rückfall sei programmiert gewesen. Dabei ist das Edelmetall in erster Linie ein Industrierohstoff und konjunkturabhängig. Die extremen Bewegungen hatten damit jedoch nichts zu tun, sondern nur mit Spekulation. „Die Anleger wollten den Höchstkurs von 50 Dollar aus dem Jahr 1980 austesten“, sagt Öhler.

Gold: Unter 1500 Dollar

Keine Sorge bestehe jedoch wegen des Goldes. Die magische Marke von 1500 Dollar je Feinunze ist zwar wieder unterschritten. „Trotzdem sind auch noch 1600 Dollar möglich.“ Gold sei aber nur etwas für Profis, die sich langfristig engagieren wollen.

Auch bei Rohöl ist eine magische Grenze gefallen: Die US-Standardsorte WTI fiel unter 100 Dollar. Noch schlimmer erwischte es die Nordseesorte Brent: von 127 ging es unter 110. 2008 hatten wir aber 145.

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Artikel 07. Mai 2011 - 00:04 Uhr
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