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Innviertler Waffenhändler ISSC ist insolvent

ANDRICHSFURT. Der Innviertler Waffenhändler ISSC hat am Dienstag ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beim Landesgericht Ried im Innkreis beantragt.

(Symbolbild) Bild: colourbox.de

Aktiva von 2,3 Millionen Euro stehen Passiva von 3,2 Millionen Euro gegenüber. 130 Gläubiger und 22 Dienstnehmer sind betroffen, wie die Gläubigerschutzverbände KSV1870 und Creditreform in Presseaussendungen berichteten. Im Zerschlagungsfall blieben von den Aktiva 969.000 Euro, während die Passiva auf 4,8 Millionen Euro stiegen, gab der KSV an. 

Die in Andrichsfurt (Bezirk Ried im Innkreis) ansässige Firma handelt mit - auch selbst entwickelten - Waffen, Sportwaffen und militärischen Artikeln. Verkauft wird hauptsächlich im Inland, in der EU und den USA. Als Ursachen für die Insolvenz führt der KSV das schwierige Marktumfeld, die aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen und strengen Exportbedingungen an. Auch eine mehrmonatige Abwesenheit des Geschäftsführers habe zu Umsatzrückgängen geführt.

Das Unternehmen soll fortgeführt werden. Man wolle die Absatzmärkte wiederbeleben, Kalkulationen anpassen und Kosten senken. Den Gläubigern wird ein Sanierungsplan mit der gesetzlichen Mindestquote von 20 Prozent binnen zwei Jahren angeboten.

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Artikel nachrichten.at/apa 08. Mai 2018 - 14:31 Uhr
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