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Hintergrund: Ausflügler wichen Biersteuer schon einmal aus

Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, dass sich die Städte mit der Einführung einer Steuer auf Bier schon einmal nichts Gutes taten. So begehrten im Zuge der Revolution von 1848 – bei der es primär um demokratische Bürgerrechte ging – die Linzer gegen die so genannte Verzehrungssteuerlinie auf. Dergemäß mussten in Städten wie Wien oder Linz Lebensmittel beim Transport in die Stadt verzollt werden. Was das Leben in der Stadt viel teurer machte als auf dem Lande.

Heinz Schludermann vom Verein Pferdeeisenbahn in Wels berichtet, dieser Zoll sei die Initialzündung für einen „touristischen Nahverkehr“ gewesen. Ab 1832 habe sich ein reger Ausflugsverkehr per Pferdeeisenbahn entwickelt. Zuerst nach St. Magdalena, dann Richtung Hörsching. Reiseziel waren jeweils die billigen Landgasthäuser. An den Wochenenden wurden die Strecken verstärkt bedient. Am 28. März 1848 kam es sogar zur so genannten „Mostrevolte“, bei der Demonstranten vor dem Landhaus Verzehrungssteuer-Ermäßigungen für Most forderten.

Schludermann weist darauf hin, dass es auf der Südstrecke bis Gmunden etliche Wirtshäuser noch heute gebe. Die verhasste Steuer wurde später durch die Warenumsatzsteuer abgelöst.

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Artikel 08. März 2011 - 00:04 Uhr
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