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Frau Steinberger-Kern und ihr Energy Hero

WIEN/LINZ. Was die Unternehmerin mit ihrem Mann im Bereich Energie, Start-ups und in Israel plant.

Frau Steinberger-Kern und ihr Energy Hero

Eveline Steinberger-Kern und ihr neuer Geschäftspartner Bild: Reuters

Ihr Energy Hero ist nicht der ehemalige Vorstandsdirektor des Verbunds und Ehemann Christian Kern. Energy Hero heißt jenes Unternehmen, mit dem Eveline Steinberger-Kern und ihre Geschäftspartner den Strom- und Gaskunden (zunächst in Österreich) den Wechsel zu günstigeren Anbietern erleichtern soll. Die Kunden brauchen sich um nichts mehr zu kümmern. Die Software erledigt den Wechsel allein. Der Konsument zahlt pro Monat zwei Euro (für Strom) oder drei Euro (Strom und Gas), aber nur, wenn seine Ersparnis seinen Beitrag übersteigt.

Hoffnung auf Oberösterreich

"Oberösterreich ist ein interessanter Markt für uns, weil sich hier ein Umstieg von den teureren zu den billigen Anbietern besonders lohnt", sagt Frau Steinberger-Kern im Gespräch mit den OÖNachrichten. Sie sei zuversichtlich, dass Energy Hero in Österreich bald dem 50.000. Kunden beim Umstieg behilflich sein wird.

Mittelfristig könnte der Service auf andere Länder ausgedehnt werden, was der Unternehmensgruppe entgegen käme, die ohnehin internationale Geschäfte pflegt. Wie berichtet, ist Ex-Bundeskanzler Christian Kern als Geschäftspartner eingestiegen und wird neben dem ehemaligen Verbund-Vorstand Bernhard Raberger Miteigentümer in der Blue-Minds-Gruppe.

Auch an der JKU aktiv

Neben Dienstleistungen im Bereich Energie will die Gruppe zum einen weiterhin selbst Start-ups gründen, sich an anderen Start-ups beteiligen und in Innovation Hubs aktiv werden. "Wir sind auch in Projekte der Johannes Kepler Universität eingebunden", sagt Steinberger-Kern.

Ein Großteil der in der Unternehmensgruppe eingesetzten Software stammt aus Israel, wo Christian Kern auch sein Büro haben wird. Neben Israel nennt die ehemalige Verbund- und Siemens-Managerin auch die Türkei und Kanada als wichtige Tätigkeitsfelder für die Blue-Minds-Gruppe. Derzeit sind bei der Gruppe rund 60 Mitarbeiter beschäftigt. (dm)

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Artikel 05. Dezember 2018 - 00:04 Uhr
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