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Elsner stützt sich auf "Paradise Papers"

WIEN. Neuen Schriftsatz für Wiederaufnahme des Bawag-Verfahrens eingebracht.

Elsner stützt sich auf "Paradise Papers"

Helmut Elsner Bild: APA

Der ehemalige Bawag-Chef Helmut Elsner hat die Enthüllungen der "Paradise Papers" über bisher unbekannte Firmen des Investors Wolfgang Flöttl beim Oberlandesgericht (OLG) Wien vorgelegt. Laut seinem Anwalt Andreas Stranzinger ergänzen die neuen Erkenntnisse den Wiederaufnahmeantrag Elsners zum Bawag-Prozess. Elsner hatte im Februar 2015 einen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens gestellt. Nach Ablehnung in erster Instanz liegt dieser nun beim OLG Wien.

Flöttl habe behauptet, sämtliche ihm von der Bawag anvertrauten Gelder einem Totalverlust zugeführt zu haben, heißt es im Schriftsatz. Den ersten Totalverlust behauptete Flöttl im Oktober 1998. Wie die "Paradise Papers" nun zeigten, habe Flöttl damals über sieben Firmen verfügt. Es wäre Aufgabe der Staatsanwaltschaft gewesen, konkret zu ermitteln, die Geschäftsverbindungen zwischen Flöttl und der Meinl Bank sowie den Konnex zur Anwaltskanzlei Appleby mit Sitz in Bermuda herzustellen, auf die nun aufgetauchten sieben Gesellschaften aus den "Paradise Papers" Bezug herzustellen und das dort befindliche Vermögen auszuheben, lautet es im Schriftsatz.

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Artikel OÖN 17. November 2017 - 00:04 Uhr
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