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Drei neue Forschungszentren für Fachhochschule

WELS / HAGENBERG. 4,4 Millionen Euro Forschungsgelder für Wels und Hagenberg – FACC, Engel, KTM und Miba zahlen mit

Die Forschungsgruppe für thermografische zerstörungsfreie Prüfung von Verbundwerkstoffen Bild: FH OÖ/Plank_imBilde.at

Heuer werden Forschungsgelder für elf neue Josef-Ressel-Zentren (JRZ) vergeben. Gleich drei davon kommen an die Fachhochschule Oberösterreich. Damit verbleiben acht solcher Zentren für die anderen 21 Fachhochschulträger in Österreich.

Diese Ressel-Zentren sind vergleichbar mit den Christian-Doppler-Laboren an Universitäten, wo Universitäten mit Unternehmen zusammenarbeiten. Entsprechend läuft diese Förderung über die Christian- Doppler-Gesellschaft (CDG) für anwendungsorientierte Forschung. Alle drei Zentren finanzieren sich mit 4,4 Millionen Euro an Fördergeldern auf fünf Jahre. Jeweils die Hälfte kommt von der öffentlichen Hand, den Rest finanzieren die beteiligten Unternehmen.

Am Campus Wels starteten gestern, Dienstag, zwei Zentren – eines für thermografische zerstörungsfreie Prüfung von Verbundwerkstoffen und eines für innovative Mehrkörperdynamik. Am Freitag folgt die Eröffnung eines JRZ für Symbolische Regression in Hagenberg.

Bei der thermografisch zerstörungsfreien Prüfung von Verbundwerkstoffen ist Flugzeugteile-Lieferant FACC Partner, genauso wie der Maschinenbauer Engel und die Zeltweger Firma Ottronik Regeltechnik. Zwei Millionen Euro stehen bis Ende 2022 zur Verfügung; damit handelt es sich um das umfangreichste Forschungsprojekt. Konkret geht es um das Erkennen von Schäden in Bauteilen. Mit modernster Sensortechnik und Signalverarbeitung werden neue Prüfmethoden entwickelt, so Forschungsleiter Günther Mayr. Eine solche Qualitätssicherung ist im Leichtbau, vor allem für die Luftfahrt- und Automobilindustrie, wichtig.

Optimierte Rennautos

Das von Wolfgang Steiner geleitete zweite JRZ beschäftigt sich mit der Bewegungssimulation von mechanischen Systemen, etwa Fahrzeuge, Roboter oder Produktionsanlagen. Im Projekt soll mit einer bereits von den Forschern entwickelten Software ein Rennwagen – von Reifen über Antriebsstrang, Radaufhängung bis zu Karosserie – modelliert und seine Fahrzeit auf einer Rennstrecke optimiert werden. Das Budget beträgt eine Million Euro, die Hälfte davon kommt von KTM.

Am Freitag wird in Hagenberg das dritte JRZ eröffnet. Unter der Leitung von Gabriel Kronberger werden Algorithmen und Methoden für empirische und semi-physikalische Modellierung erarbeitet, was für die Steuerung von Antriebssträngen benötigt wird. Projektpartner sind AVL List und Miba Frictec.

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Artikel OÖN 27. Februar 2018 - 11:08 Uhr
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