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Autohersteller kritisieren neue CO2-Grenzwerte

LUXEMBURG. Nach zähen Verhandlungen haben sich die EU-Staaten am späten Dienstagabend darauf verständigt, dass neue Autos im Jahr 2030 durchschnittlich um 35 Prozent weniger CO2 ausstoßen dürfen als 2020.

Autohersteller kritisieren neue CO2-Grenzwerte

Elisabeth Köstinger Bild: APA/HERBERT NEUBAUER

Österreichs Umweltministerin Elisabeth Köstinger als EU-Ratsvorsitzende zeigte sich erfreut über den Kompromiss.

Weniger erfreut ist die Autoindustrie. Dem Kompromiss fehle die "Balance zwischen Klimaschutz und Beschäftigung in Europa", sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, Bernhard Mattes. Umweltschutz-Organisationen kritisierten den Kompromiss hingegen als wenig ambitioniert.

"Für die Industrie verträglich"

Die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze hat die Kritik der Autobranche aus ihrem Land zurückgewiesen. Die geplante Reduktion des CO2-Ausstoßes sei "auf jeden Fall für die Industrie verträglich", sagte die SPD-Politikerin gestern in Berlin.

Die Regelung werde nicht zu größeren Jobverlusten führen, sondern dazu, "dass die Industrie in Deutschland sich auf das vorbereitet, was unweigerlich kommt, nämlich das Aus des Verbrennungsmotors und ein alternativer Antrieb". Die neuen Grenzwerte könnten der Automobilindustrie in Europa helfen, sich "fit für die Zukunft zu machen".

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Artikel OÖN 11. Oktober 2018 - 00:04 Uhr
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