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Venezuela: Drei Millionen flohen vor dem Mangel

GENF / CARACAS. Der Massenexodus aufgrund der schweren Wirtschaftskrise in Venezuela setzt sich laut UNO ungebremst fort.

Venezuela: Drei Millionen flohen vor dem Mangel

Flüchtlinge warten an der Grenze (RTS) Bild: REUTERS

Wie das Flüchtlingshilfswerk und die Internationale Organisation für Migration (IOM) gestern in Genf mitteilten, leben derzeit mehr als drei Millionen Venezolaner im Ausland.

Davon kamen 2,4 Millionen in Lateinamerika und der Karibik unter. Größtes Aufnahmeland ist Kolumbien, dort leben mehr als eine Million Venezolaner. Laut UNO überschreiten derzeit täglich 6000 Menschen die Grenze zwischen den beiden Staaten. Im August sprach die UNO von 2,3 Millionen Venezolanern, die im Exil leben.

Das sozialistisch regierte Venezuela kämpft mit einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise. Wegen Devisenmangels kann das erdölreichste Land der Welt kaum noch Lebensmittel, Medikamente oder Dinge des täglichen Bedarfs importieren. Außerdem geht die autoritäre Regierung von Staatschef Nicolas Maduro hart gegen Oppositionelle vor.

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Artikel OÖN 09. November 2018 - 00:04 Uhr
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