Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Donnerstag, 15. November 2018, 03:32 Uhr

Linz: 4°C Ort wählen »
 
Donnerstag, 15. November 2018, 03:32 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Weltspiegel

Millionär soll vor 18 Jahren eine Freundin getötet haben

LOS ANGELES. Der wegen Mordes angeklagte New Yorker Millionär Robert Durst hat die Vorwürfe vor einem Gericht in Kalifornien zurückgewiesen.

PEOPLE-DURST/

Robert Durst Bild: POOL New (REUTERS)

Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft in Los Angeles plädierte der 75-jährige Immobilien-Erbe am Donnerstag auf "nicht schuldig". Ihm wird vorgeworfen, im Jahr 2000 seine langjährige Bekannte Susan Berman in Kalifornien getötet zu haben.

Am 14. Jänner muss er wieder vor Gericht erscheinen. Im Oktober hatte ein Richter verkündet, dass der Prozess gegen Durst stattfinden werde. Durst war im März 2015 in New Orleans festgenommen und wenig später nach Kalifornien ausgeliefert worden. Er sitzt seither in Untersuchungshaft.

Berman war im Dezember 2000 erschossen in ihrer Wohnung in Los Angeles gefunden worden. Die beiden kannten sich seit Studienzeiten in den 1960er-Jahren. Die Anklage legt nahe, dass Durst sie aus dem Weg schaffen wollte, weil Berman als mögliche Zeugin im Fall seiner verschwundenen Frau hätte auftreten können.

Der Millionär wird mit drei Todesfällen in Verbindung gebracht: Anfang 1982 verschwand Dursts Frau Kathie spurlos, 18 Jahre später wurde Berman erschossen, 2001 wurden Leichenteile von Dursts Nachbarn in Texas gefunden. Durst kam im letzten Fall vor Gericht, verteidigte sich aber mit Notwehr. Er wurde damals vom Mordvorwurf freigesprochen.

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at/apa 09. November 2018 - 06:25 Uhr
Mehr Weltspiegel

US-Mammutprozess gestartet

NEW YORK. Staatsanwalt wirft Drogenboss El Chapo "blutigen Krieg" vor.

62-Jährige brachte Mädchen zur Welt

ROM. Im Alter von 62 Jahren hat in Rom eine Italienerin ein Mädchen zur Welt gebracht.

Streit um Ketchup: Frau würgte McDonald's-Mitarbeiterin

SANTA ANA. In einem McDonald's-Restaurant im US-Staat Kalifornien ist ein Streit um Ketchup eskaliert.

Kaliforniens Großbrände weiterhin außer Kontrolle

PARADISE. Bei zwei Großbränden in Kalifornien ist die Lage weiter dramatisch.

Polizist darf sich nicht sichtbar tätowieren lassen

MÜNCHEN. Bayerische Polizisten dürfen sich nicht sichtbar tätowieren lassen.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS