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Jemen - 60 Kämpfer binnen weniger Tage getötet

SANAA. Bei schweren Gefechten zwischen regierungstreuen Truppen und Rebellen im Jemen sind in den vergangenen Tagen 60 Kämpfer getötet worden.

Bürgerkrieg in Jemen

Im Jemen sind im vergangenen Jahr rund 9000 Menschen umgekommen. Bild: AFP

Vertreter des jemenitischen Militärs sprachen am Donnerstag von einem "Massaker" an den Kräften von Präsident Abd-Rabbu Mansour Hadi.

Demnach gab es seit Dienstag in den Reihen der Regierungstreuen 45 Tote, davon allein 20 am Mittwochabend. Zudem wurden 15 schiitische Rebellen getötet.

Einem Militärvertreter zufolge waren die Soldaten bei ihrem Vorstoß vom Hafen von Midi im Nordwesten des Landes aus mit einem Gegenangriff der schiitischen Houthi-Rebellen konfrontiert. Die Truppen seien von den Aufständischen und ihren Verbündeten eingekesselt worden, sagte er. Der Vertreter bedauerte zudem das Ausbleiben militärischer Unterstützung aus der Luft seitens der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition.

Die schiitischen Houthis hatten Anfang vergangenen Jahres die Hauptstadt Sanaa und andere Städte erobert und den sunnitischen Präsidenten Hadi zur Flucht aus dem Land gezwungen. Seit März 2015 fliegt die Militärkoalition unter saudischer Führung Luftangriffe im Jemen, um die vom Iran unterstützten Rebellen zurückzudrängen und Hadi zu ermöglichen, an die Macht zurückzukehren. Nach UNO-Angaben wurden in dem Konflikt seit dem saudi-arabischen Eingreifen rund 6.300 Menschen getötet.

Die UNO hatte vor kurzem mitgeteilt, dass sich die Konfliktparteien im Jemen auf eine Waffenruhe geeinigt hätten, die am 10. April beginnen soll. Am 18. April wollen sie demnach in Kuwait zu Friedensgesprächen zusammenkommen.

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Artikel 31. März 2016 - 10:25 Uhr
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